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Cim. 106 (= 2° Cod. ms. 596)
Leowitz, Cyprian von
Figurae Eclipsium 1554-1599.
Entstehungsort: vermutl. im süddeutschen Raum
Entstehungszeit: Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Provenienz: Bei der in einer humanistischen Kursive von einer Hand verfassten Papierhandschrift handelt es sich in weiten Teilen um die Abschrift des Druckwerkes, das 1556 in Augsburg erschien; in ihm legte der böhmische Astronom und Mathematiker Cyprian von Leowitz (wohl 1514-1574) die Sonnen- und Mondfinsternisse von 1554 bis 1606 dar. Der Schreiber der Handschrift ist unbekannt, die 55 durchgehend kolorierten, großen Federzeichnungen bestechen durch eine ausgeprägt filigrane Chromatik. Die lateinische Handschrift stammt aus dem Besitz des bayerischen Staatskanzlers und über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten Mathematikers Johann Georg Herwarth von Hohenburg (1553-1622), dessen herausragende Sammlung 1656 an das Jesuitenkolleg in Ingolstadt ging. Nach dessen Auflösung 1773 kam die Handschrift an die UB Ingolstadt.
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