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Cim. 88 (= 8 Asc. 5549)
[Litaniae] [Gebetbuch des Kaisers Leopold I.].
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1680]
Provenienz: Das Gebetbuch in einem schwarzen Ledereinband auf dünnen, stark nach außen gewölbten Holzdeckeln mit weiß-schwarz emaillierten Goldblechecken und -schließen sowie einem grün, rot und blau emaillierten, ovalen Schild aus Gold in der Mitte des Vorderdeckels, das den Heiligen Sigismund von Burgund zeigt, stammt aus dem Vorbesitz Kaiser Leopolds I. (1640-1705) und gelangte später in die Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
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