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Hoesch, Matthias (2011): Geschichte und Theodizee bei Kant. XXII. Deutscher Kongress für Philosophie, 11. - 15. September 2011, München.
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Abstract

Kant löst das Theodizee-Problem, indem er es als unlösbar erweist und zugleich der Vernunft den „Machtspruch“ vorbehält, am Glauben festzuhalten. Gleichwohl findet sich in den geschichtsphilosophischen Schriften der Versuch, Unrecht in der Geschichte durch seine zweckmäßige Ausrichtung auf einen Endzustand zu rechtfertigen. Beide Positionen können nur durch eine problematische Konstruktion der „Naturabsicht“ vereinigt werden, die aus einer Säkularisierung des Vorsehungsbegriffs resultiert.