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Brecher, Martin (2011): Die normative Redundanz unspezifischer Rechte. XXII. Deutscher Kongress für Philosophie, 11. - 15. September 2011, Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Abstract

Ist es sinnvoll, universelle Rechte anzunehmen, bei denen unbestimmt ist, welche Akteure welche Pflichten tragen? Der Vortrag soll zeigen, dass eine solche Annahme innerhalb interessenbasierter Rechtstheorien ungerechtfertigt ist: Im Gegensatz zu spezifischen Rechten, denen wohldefinierte Pflichten korrespondieren, erfüllen unspezifische Rechte keinerlei normative Funktion, die nicht schon von der Vorstellung der zugrundeliegenden basalen menschlichen Interessen geleistet würde.