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Węgrzyn, Ewa ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0001-8929-046X; Mejdrová, Ivana ORCID logoORCID: https://orcid.org/0009-0007-1587-9811; Müller, Felix M. ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0003-2712-8832; Nainytė, Milda ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0002-6832-1260; Escobar, Luis ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0003-0392-8245 und Carell, Thomas ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0001-7898-2831 (2024): RNA‐Vermittelte Peptidbindungen Fördern die L‐Homochiralität. In: Angewandte Chemie, Vol. 136, No. 19, e202319235 [PDF, 2MB]

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Abstract

Die Welt, in der wir leben, ist homochiral. Die Riboseeinheiten, die das Rückgrat von DNA und RNA bilden, sind alle D-konfiguriert, und die kodierten Aminosäuren, aus denen die Proteine aller lebenden Arten bestehen, weisen an den α-Kohlenstoffatomen eine L-Konfiguration auf. Die Homochiralität der α-Aminosäuren ist unerlässlich für die Faltung der Peptide in wohldefinierte und funktionelle 3D-Strukturen und die Homochiralität der D-Ribose ist entscheidend für die Ausbildung einer Helix und die Basenpaarung. Die Frage, warum die Natur nur kodierte L-α-Aminosäuren verwendet, ist nicht geklärt. Wir zeigen hier, dass eine RNA-Peptid-Welt, in der Peptide an aus D-Ribose aufgebauten RNAs wachsen, zur Selbstselektion von homo-L-Peptiden führt, was eine mögliche Erklärung für die in der Natur beobachtete Kombination von homo-D-Ribose und homo-L-Aminosäuren liefert.

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