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Elsen, Hilke (1995): Strukturbildung im Rahmen des Grammatikalisierungskonzeptes. In: Sprache & Sprachen, Nr. 17: S. 29-36
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Abstract

In diesem Artikel soll aus funktionaler Sicht Strukturwerdung untersucht werden. Das Konzept der Grammatikalisierung sieht Struktur in direktem Zusammenhang von Gesprächskontexten und gibt dabei die strikte Trennung zwischen Sprache und Sprechen, diachroner und synchroner Sprachbetrachtung und zwischen einzelnen Kategorien auf. Solch ein Ansatz erklärt nicht nur Phänomene des Sprachwandels und strukturelle Neuheiten, die sich gerade erst entwickeln, sondern auch Parallelen zwischen Spracherwerb und Sprachuniversalien. Der Erwerb von Systematizität beim Kind erscheint mithilfe dieses Konzepts plausibel durch die Einbeziehung von Diskurs- und Kontextfaktoren.