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Dorn, Florian; Gäbler, Stefanie; Kauder, Björn; Krause, Manuela; Lorenz, Luisa; Potrafke, Niklas; Roessel, Alexander van (26. October 2017): Demokratische Vielfalt in Deutschland. Unterscheiden sich die Volksparteien noch? In: ifo Schnelldienst, Vol. 70, No. 20: pp. 28-37
Full text not available from 'Open Access LMU'.

Abstract

Am 24. September 2017 haben die Deutschen einen neuen Bundestag gewählt. Im Wahlkampf wurde häufig kritisiert, dass die inhaltliche Abgrenzung der Parteien untereinander immer undeutlicher wird und sich insbesondere die Positionen und Politiken der beiden großen Volksparteien CDU/CSU und SPD kaum noch voneinander unterscheiden. Das ifo Institut und die Frankfurter Allgemeine Zeitung haben diese Kritik zum Anlass genommen, in der Septemberausgabe ihres Ökonomenpanels deutsche Ökonomen vor der Bundestagswahl um ihre Einschätzung der Unterscheidbarkeit zwischen Union und SPD und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Demokratie in Deutschland zu bitten. Die Befragten bestätigen dabei mehrheitlich die Kritik und wünschen sich wieder mehr Unterschiede zwischen Union und SPD. Die Konvergenz der Volksparteien ist aus ihrer Sicht auch für den Erfolg der AfD mitverantwortlich.

Abstract

On 24 September 2017 Germany elected a new Bundestag. During the election campaign there was frequent criticism that the content lines between the respective political party manifestos were increasingly blurred; and that the positions of the major political parties CDU/CSU and SPD were hardly distinguishable from one another. In response to this criticism, the ifo Institute and the Frankfurter Allgemeine used the September issue of their Economists Panel to ask German economists for their assessments of differences between the Union and the SPD and its impact on democracy in Germany. The majority of survey participants confirmed this criticism and would like to see greater differences between the manifestos of the Union and the SPD. From their point of view, convergence between the major parties is also partly responsible for the AfD's success.