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Cim. 107#2 (= 2 Math. 499#2)
[Waldseemüller, Martin (Ringmann, Matthias)]
[Globensegmente].
Entstehungsort: vermutl. im elsäßischen Raum
Entstehungszeit: nach 1507
Provenienz: Über die Herkunft der Globussegmentkarte der Universitätsbibliothek München gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Sie wurde mit zwei Frühdrucken zur Geometrie im 19. Jahrhundert in einem Band vereint. Die Bedeutung der Waldseemüller’schen Karte erkannten die Münchner Bibliothekare damals nicht, und der Band überstand unbeschadet die Auslagerung während des Zweiten Weltkriegs. In einer Luftschutzkiste mit der Nummer 340 gelangte das Werk im November 1942 zunächst nach Burghausen und im Februar 1944 nach Niederviehbach; es kehrte im September 1955 an die Bibliothek zurück und wurde eine Zeitlang im Nordostspeicher der LMU zwischengelagert. Ein Druck des Sammelbandes stammt aus dem Vorbesitz des Benediktinerklosters Oberalteich, aus dessen Bibliothek gut 1.400 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die Universitätsbibliothek Landshut gelangten. Die Karte könnte aber auch im Zusammenhang mit einem anderen herausragenden Schmuckstück der Universitätsbibliothek München stehen, nämlich der Cosmographiae Introductio von Martin Waldseemüller (Cim. 74). Dieser Frühdruck stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der Universitätsbibliothek Ingolstadt.
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