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Maurer, Marcus; Jost, Pablo und Haßler, Jörg ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0003-2907-5228 (2024): ine Authentifizierung 11 citation on Dimensions - Cite this Zitieren Grenzen der Perspektivenvielfalt – Wie deutsche Nachrichtenmedien über den Ukraine-Krieg berichtet haben. In: Löffelholz, Martin; Schleicher, Kathrin und Trippe, Christian F. (Hrsg.): Krieg der Narrative : Russland, die Ukraine und der Westen. Berlin: De Gruyter. S. 149-164

Volltext auf 'Open Access LMU' nicht verfügbar.

Abstract

Die Berichterstattung deutscher Nachrichtenmedien über den Ukraine-Krieg wurde von vielen Kritikern als einseitig und die Bundesregierung unterstützend beschrieben. Dieser Beitrag untersucht deshalb die Perspektivenvielfalt in der Berichterstattung von acht deutschen Leitmedien in den ersten drei Monaten des Ukraine-Kriegs mit Hilfe einer manuellen Inhaltsanalyse von knapp 4.300 Medienberichten. Die Analysen zeigen, dass die untersuchten Medien sich zwar grundsätzlich auf die Seite der angegriffenen Ukraine gestellt haben. Zugleich wurde die Bundesregierung aber weit überwiegend negativ bewertet und die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine wurde zwar überwiegend, aber nicht von allen untersuchten Medien gleichermaßen gefordert. Der Beitrag wirft abschließend die Frage auf, unter welchen Bedingungen die Forderung nach medialer Vielfallt an Grenzen stößt.

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