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Schwer, Katja (March 2005): Typisch deutsch? Zur zögerlichen Rezeption der Cultural Studies in der deutschen Kommunikationswissenschaft. Munich Contributions to Communication 2

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Abstract

Cultural Studies gewinnen in den deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften zunehmend an Popularität, so dass VertreterInnen verschiedener Fachrichtungen bereits einen „cultural turn“ ausrufen. Von einer solchen Wende ist die deutsche Kommunikationswissenschaft jedoch weit entfernt, denn Cultural Studies werden von vielen FachvertreterInnen ignoriert oder nur zögerlich aufgenommen. Der Beitrag ergründet durch einen disziplinären Vergleich die Ursachen dieser Skepsis. Hierzu werden wissenschaftstheoretische Faktoren herausgearbeitet, welche die Auseinandersetzung mit Cultural Studies innerhalb der Kommunikationswissenschaft prägen. Die unter deutschen FachvertreterInnen weit verbreitete Skepsis gegenüber den Cultural Studies ist zurückzuführen auf konträre Auffassungen zu Wissenschaft und Methodologie sowie auf divergierende Meinungen zum Kulturbegriff. Außerdem müssen sich Cultural Studies an etablierten Ansätzen der erkenntnis- und gesellschaftskritischen Kommunikationsforschung in Deutschland messen lassen.

Item Type:Paper (Research Paper)
Keywords:Cultural Studies, Kommunikationswissenschaft, Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie, Gesellschaftsbild, Kulturbegriff, disziplinärer Vergleich
Subjects:Social Sciences > Communication
Social Sciences > Communication > Munich Contributions to Communication
Social Sciences > Communication > Munich Contributions to Communication > Theories of Communication
Dewey Classification:300 Social sciences
300 Social sciences > 380 Commerce, communications, transport
URN:urn:nbn:de:bvb:19-epub-521-7
Language:German
ID Code:521
Deposited On:13. Apr 2005
Last Modified:28. Jun 2010 14:28
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