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Wallraff, Martin ORCID logoORCID: https://orcid.org/0000-0003-1085-8601 (2020): Bischofskirche – Universitätskirche – Stadtkirche. Zur institutionellen Beziehungsgeschichte des Münster. In: Theologische Zeitschrift, Bd. 76, Nr. 3-4: S. 194-210

Volltext auf 'Open Access LMU' nicht verfügbar.

Abstract

Das Basler Münster ist nicht nur ein eindrucksvolles Bauwerk, es steht auch für eine lange und komplexe Beziehungsgeschichte: in erster Linie mit dem Bischof, für den die Kathedrale gebaut wurde und der hier für mehr als ein halbes Jahrtausend residierte. Daneben aber auch mit der Stadt: Wenige mittelalterliche Kirchen haben über die Jahrhunderte eine so intensive Wechselwirkung mit der städtischen Gesellschaft in allen ihren Facetten entwickelt. Die Geschichte wurde noch komplexer und noch interessanter mit der Gründung der Universität im 16. Jahrhundert, wo wiederum das Münster eine entscheidende Rolle spielte. Das Machtgleichgewicht wurde in der Reformationszeit noch einmal grundlegend in Frage gestellt, doch letzten Endes war es das Dreieck von Kirche, Stadt und Universität, das die institutionelle Geschichte Basels bis zur Moderne entscheidend prägte.

Abstract

The Basler Münster is not only an impressive building, it also embodies a long and complex history of relationships: first and foremost with the bishop, for whom the cathedral was built and who resided there for more than half a millennium. But then also with the city: few medieval churches have shown such intense interactions with the urban society in all its facets. The story became even more complex – and more interesting with the founding of the university in the 15th century, where the Münster played a pivotal role. The balance of power was seriously challenged during the Reformation period, but ultimately the triangle of church, city and university continued to shape the history of Basel and its institutions well into the modern era.

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