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Piesbergen, Christoph und Sarubin, Nina (10. November 2011): Erfassung von kognitiver Dissonanz nach Kaufentscheidungen.
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Abstract

Die deutschsprachige „Münchener Dissonanzskala“ (MDS-K) wurde zur Erfassung der kognitiven Dissonanz nach Kaufentscheidungen konstruiert. Im ersten Arbeitsschritt wurde ein im englischsprachigen Raum verwendeter Fragebogen übersetzt, modifiziert und dann 381 Studierenden vorgelegt, die aufgefordert wurden, sich an eine zurückliegende, finanziell schmerzhafte und unnötige Kaufentscheidung zu erinnern und anzugeben, wie sie sich nach dieser Entscheidung gefühlt hatten. In teststatistischen Analysen konnte eine dreifaktorielle Struktur gefunden werden. Die internen Konsistenzen dieser Dimensionen sind: Ärger (Alpha =.93), Resignation (Alpha = .86) und Bedenken (Alpha =.83) Die MDS-K erscheint als ein geeignetes Instrument, um die genannten Facetten der Dissonanz zu erfassen. Zusätzliche wissenschaftliche Arbeiten zur Konstruktvalidität und Normierung sowie eine weiter gefasste Skala zur kognitiven Dissonanz nach Entscheidungen (MDS-E) sind in Bearbeitung.