Abstract
Das Nachdenken über die Zeit im Drama hat Tradition. Jedoch betrachten bisherige Untersuchungen die Zeit vornehmlich als dramaturgische Größe. Die vorliegende Studie fasst den Zeitbegriff weiter. Typisch moderne Zeitphänomene und -erfahrungen, wie zum Beispiel Beschleunigung, Apokalyptik oder Nostalgie, werden anhand von über 20 Dramen aus Skandinavien näher untersucht. Die analysierten Texte reichen von Ibsens »John Gabriel Borkman« und Strindbergs »Ein Traumspiel« bis zu aktuellen Stücken von AutorInnen wie Line Knutzon, Sara Stridsberg oder Lene Therese Teigen. Die Studie zeigt die hohe Sensibilität, die Drama und Theater in Zeit-Fragen besitzen, und liefert zudem einen breiten Überblick über die gegenwärtige, skandinavische Dramatik.
| Dokumententyp: | Monographie |
|---|---|
| Fakultät: | Sprach- und Literaturwissenschaften > Department 1 > Nordistik |
| Themengebiete: | 400 Sprache > 430 Deutsch, germanische Sprachen allgemein
800 Literatur > 830 Deutsche und verwandte Literaturen |
| ISBN: | 978-3-96821-775-8 |
| Ort: | Baden-Baden |
| Bemerkung: | zugleich: Dissertation an der Ludwig-Maximilians-Universität, 2020, geringfügig überarbeitete Fassung |
| Sprache: | Deutsch |
| Dokumenten ID: | 131949 |
| Datum der Veröffentlichung auf Open Access LMU: | 04. Feb. 2026 07:40 |
| Letzte Änderungen: | 04. Feb. 2026 07:40 |
