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  • Cimelium (176)
Number of items at this level: 176.

Cim. 1 (= 2° Cod. ms. 29)
Biblia sacra (Quattuor Evangelia) - Evangeliar Karls des Großen.
Entstehungsort: Hofschule Karls des Großen in Aachen, einzelne Teile möglicherweise im Gebiet der mainzisch-fuldischen Schriftprovinz
Entstehungszeit: um 800
Provenienz: Der Vorbesitz der in einer Unzialschrift von mehr als einer Hand abgefaßten Kalbpergamenthandschrift ist unbekannt. Als Besitz der UB Ingolstadt ist sie um 1600 erstmals nachweisbar.
[PDF, 704MB]

Cim. 2 (= 2° Cod. ms. 551)
Homer,
Ilias (Prosaversion – Laurentius Valla, Franciscus Griffolinus).
Entstehungsort: Neapel
Entstehungszeit: 1475-1500
Provenienz: Der Vorbesitz der vermutlich von Clemens Salernitanus (Wirken um 1480/85 nachweisbar) geschriebenen und von Cristoforo Majorana (Wirken von 1480 bis 1494 nachweisbar) illuminierten Humanistenhandschrift im Neapolitaner Weißrankenstil ist unbekannt. Sie enthält einen Besitzvermerk der UB Ingolstadt, der sich in das 17. oder 18. Jahrhundert datieren läßt.
[PDF, 518MB]

Cim. 3 (= 2° Cod. ms. 550)
Plutarch, and Basilius magnus, and Xenophon,
[Humanistische Sammelhandschrift].
Entstehungsort: Italien (vermutlich Florenz)
Entstehungszeit: 1437-1456
Provenienz: Die in einer Gothico-humanistica abgefaßte und möglicherweise von Leonardo Tolosano da Colle rubrizierte Sammelhandschrift im Florentiner Weißrankenstil dürfte aus dem Vorbesitz des florentinischen Buchhändlers und Verlegers Vespasiano da Bisticci (1421-1498) sowie später der Adelsfamilie Pio aus Carpi in der Region Emilia-Romagna stammen. Sie enthält einen Besitzvermerk der UB Ingolstadt; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen sie dorthin gelangte, ist unbekannt.
[PDF, 610MB]

Cim. 4 (= 2° Cod. ms. 731)
Hausbuch Michaels de Leone – Würzburger Liederhandschrift.
Entstehungsort: Würzburg
Entstehungszeit: 1345-1354
Provenienz: Die in einer Textura formata von mehreren Händen abgefaßte Pergamenthandschrift verdankt seine Entstehung Michael de Leone († 1355), der aus einem bekannten Mainzer Patriziergeschlecht stammte und sich nach seinem Hof zum Löwen in Würzburg nannte. Das Hausbuch gab er an seinen Neffen Jakob de Leone († 1400) weiter. Das Schicksal des Hausbuches nach 1403 ist ungewiß, vermutlich hat es Würzburg aber nie verlassen. Jedenfalls erwarb es der Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seit 1561 als Domkapitular und von 1564 bis 1569 als Domscholaster in Würzburg wirkte. Seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek vermachte er als Stiftung der UB Ingolstadt, an der sich das Hausbuch seit 1573 befand.
[PDF, 983MB]

Cim. 5 (= 4° Cod. ms. 528)
Cicero,
Opera.
Entstehungsort: Corbie
Entstehungszeit: um 1000
Provenienz: Die in einer karolingischen Minuskel abgefaßte, im kulturellen Einzugsbereich des Benediktinerklosters Corbie kopierte Pergamenthandschrift dürfte der Humanist und Historiograph Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern zur Zeit seines Studiums in Paris 1503/04 erworben haben. Im Benediktinerkloster Biburg bei Kelheim, dem Aventin eng verbunden war, befand es sich nach seinem Tod. Das Kloster wurde 1589 den Ingolstädter Jesuiten übergeben, die die Handschrift in ihre Kollegsbibliothek aufnahmen. Mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte sie an die UB Ingolstadt.
[PDF, 276MB]

Cim. 6 (= 2° Cod. ms. 34)
Hrabanus <Maurus>,
Collectarium in epistolam Pauli ad Hebraeos.
Entstehungsort: Gegend um Lyon
Entstehungszeit: 850-900
Provenienz: Die in einer karolingischen Minuskel abgefaßte Handschrift mit graublauer Auszeichnungsschrift befand sich im 12. Jahrhundert in der Dombibliothek Freising und dürfte als Säkularisationsgut an die UB Landshut um 1803 gelangt sein. An der UB München ist sie um 1850 nachgewiesen.
[PDF, 207MB]

Cim. 7 (= 8° Cod. ms. 132)
Lex Baiuvariorum (Ingolstädter Handschrift).
Entstehungsort: südöstliches Bayern (möglicherweise Benediktinerkloster Weltenburg)
Entstehungszeit: 800-825
Provenienz: Die in einer frühkarolingischen Minuskel abgefaßte Pergamenthandschrift stammte aus dem Besitz des Juristen, herzoglichen Sekretärs und Archivars Christoph Gewold (1556-1621), dessen Bibliothek die UB Ingolstadt 1621 erhielt.
[PDF, 64MB]

Cim. 8 (ohne Fachsignatur)
[Tabula cerata].
Entstehungsort: Altbayern
Entstehungszeit: um 1600 (Tafel 4vd trägt das Datum 1608)
Provenienz: Die vier mit schwarzem Wachs überzogenen und durch Schnüre zusammengehaltenen Holztafeln mit Schriftflächen, die in vier vertiefte Felder unterteilt sind, gehören vermutlich zum Säkularisationsgut, das an die UB Landshut um 1803 gelangte. Die BSB München besitzt 15 ähnliche Wachstafeln mit Wirtschaftsrechnungen aus dem Benediktinerkloster und späteren Augustiner-Chorherrenstift Polling (Cgm 5918).
[PDF, 11MB]

Cim. 9 (= 8° Cod. ms. 486)
Etsariabi, Mahmud ben Ahmed
Arabische Anthologie.
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: Unbekannt
Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 229MB]

Cim. 10 (= 8° Cod. ms. 487)
Über arabische Satzbildung, besonders über den sog. „Dschar-lah“.
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: Unbekannt
Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 36MB]

Cim. 11 (= 8° Cod. ms. 488)
Logik mit dem Kommentar und den beiden […] Amâd und Said.
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: Unbekannt
Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 203MB]

Cim. 12 (= 4° Cod. ms. 997)
Padishah Gazi, Zikr Mohammed Baber
Leben und Geschichte von Shah Mohammed Baber, dem Krieger.
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: Unbekannt
Provenienz: Die persische Papierhandschrift enthält ein Wappen-Exlibris von Frederic North. Der britische Philhellene, 5. Earl of Guilford, amtierte von 1798 bis 1805 als Gouverneur von Ceylon. Er verstarb unverheiratet und kinderlos 1827 in London. Es dürfte sich somit um eine in England getätigte, antiquarische Erwerbung des 19. Jahrhunderts handeln, die irrtümlicherweise der Sammlung Orban zugeordnet wurde.
[PDF, 179MB]

Cim. 13 (= 8° Cod. ms. 375)
[Musiktheoretischer Sammelband].
Entstehungsort: vermutl. im süddeutschen Raum
Entstehungszeit: 1200-1250
Provenienz: Die Pergament- und Papierhandschrift stammte aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und enthält zahlreiche Glossen und Kolumnentitel aus seiner Feder. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 99MB]

Cim. 14 (= 8° Cod. ms. 489)
[Türkisch-persische Sammelhandschrift].
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: 1546-1589
Provenienz: Die türkisch-persische Papierhandschrift mit Raster und Wasserzeichen vereint 13 Texte (Gedichte, Kalenderberechnungen des 16. Jahrhunderts u. a.). Sie dürfte zumindest in Teilen aus der Sammlung Orban stammen. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 86MB]

Cim. 15 (= 4° Cod. ms. 24)
Psalterium (Würzburg-Ebracher Psalter).
Entstehungsort: Würzburger Raum (u. U. Zisterzienserkloster Ebrach)
Entstehungszeit: um 1230
Provenienz: Die in einer Textualis abgefaßte, reich geschmückte Pergamenthandschrift stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573.
[PDF, 348MB]

Cim. 16 (= 2° Cod. ms. 30)
Biblia sacra (Quattuor Evangelia) griechisch.
Entstehungsort: Unbekannt
Entstehungszeit: 10. Jahrhundert
Provenienz: Die Herkunft der in einer griechischen Unziale abgefaßten, um 950 entstandenen Pergamenthandschrift ist unbekannt. Als erster Vorbesitzer ist der niederländische Gelehrte, Humanist und Theologe Johann Gerhard Vossius (1577-1649) verifizierbar, der die Handschrift der oberdeutschen Jesuitenprovinz schenkte. Sie gelangte in die Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs und kam nach dessen Auflösung 1773 an die UB Ingolstadt.
[PDF, 536MB]

Cim. 17 (= 2° Cod. ms. 739)
Schafhäutl, Karl Franz Emil
Topische Geschichte der Universitaet Ingolstadt in Grundrissen, perspektivischen Aufnahmen der Gebaeude, welche der Universitaet selbst gehoerten, oder in naeherer oder fernerer Beziehung zu ihr standen, darstellend […].
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: 1855-1856
Provenienz: Die kolorierte Federzeichnungen verschiedenen Formats präsentierende Handschrift verfaßte der Professor und Oberbibliothekar der Ludwig-Maximilians-Universität, Karl Schafhäutl (1803-1890), zwischen Oktober 1855 und Mai 1856. Den Auftrag zur Anfertigung erteilte ihm der Senat der LMU, der für das Vorhaben eine Summe von 200 Gulden bewilligte. Die Zeichnung fertigte der Ingenieur Herman Hezner nach dem Sandtnerschen Modell im Bayerischen Nationalmuseum an.
[PDF, 96MB]

Cim. 18 (= 2° Cod. ms. 337a)
Agnese, Battista
Atlas universalis.
Entstehungsort: Venedig
Entstehungszeit: 1542-1552
Provenienz: Der aus Genua stammende Kartograph Battista Agnese (1500-1564) unterhielt in Venedig eine Werkstatt zur Herstellung von Karten und Atlanten, aus deren Produktion sich rund 80 Manuskriptbände erhalten haben. Der Portolan stammt aus dem Besitz des bayerischen Staatskanzlers und über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten Mathematikers Johann Georg Herwarth von Hohenburg (1553-1622), dessen herausragende Sammlung 1656 an das Jesuitenkolleg in Ingolstadt ging. Nach dessen Auflösung 1773 kam er an die UB Ingolstadt.
[PDF, 83MB]

Cim. 19 (= 2° Cod. ms. 28)
Biblia sacra (Vetus Testamentum) – Biburger Bibel.
Entstehungsort: Benediktinerkloster Biburg
Entstehungszeit: 1147
Provenienz: Die in einer karolingischen Minuskel abgefaßte Schaf- und Kalbpergamenthandschrift wurde 1147 auf Veranlassung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg (1089-1164), der von 1138 bis 1147 als Abt dem Benediktinerkloster Biburg vorstand, von dem Professen Ebrordus aus dem Benediktinerkloster Prüfening, dem Biburger Professen Henrich und einem ungenannten Dritten geschrieben. In Biburg hat der Humanist und Historiograph Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern die Handschrift benutzt. Das bei Kelheim gelegene Kloster wurde 1589 den Ingolstädter Jesuiten übergeben, die die Handschrift in ihre Kollegsbibliothek aufnahmen. Mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte sie an die UB Ingolstadt.
[PDF, 1GB]

Cim. 20 (= 8° Cod. ms. 185)
[Spanischer Seeatlas].
Entstehungsort: Nordafrika
Entstehungszeit: um 1509
Provenienz: Die Pergamenthandschrift, deren aus der Heftung gelöste Karten den Charakter von Portolankarten aufweisen, verfaßte ein unbekannter Kartograph. Sie gelangte in die Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs und kam nach dessen Auflösung 1773 an die UB Ingolstadt.
[PDF, 7MB]

Cim. 22 (= 8° Cod. ms. 291)
Tibullus, and Propertius, and Ovidius,
[Humanistische Sammelhandschrift].
Entstehungsort: Italien (vermutlich Florenz)
Entstehungszeit: um 1450
Provenienz: Die Herkunft der in einer humanistischen Kursive (möglicherweise von Jacobo Poggio Bracciolini) abgefaßten Sammelhandschrift im Florentiner Weißrankenstil ist unbekannt. Sie ist um 1860 erstmals im Bestand der UB München nachgewiesen; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen sie dorthin gelangte, läßt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 103MB]

Cim. 23 (= 4° Cod. ms. 3)
Rufinus, and Sulpicius Severus, and Gennadius,
[Hagiographisch-aszetische Sammelhandschrift].
Entstehungsort: Oberitalien
Entstehungszeit: um 800
Provenienz: Die in einer frühkarolingischen Minuskel mit hellbrauner Tinte abgefaßte Pergamenthandschrift stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573.
[PDF, 148MB]

Cim. 24 (= 4° Cod. ms. 903)
Schiller, Friedrich von
24 Briefe an Wolfgang Heribert von Dalberg u. a.
Entstehungsort: Stuttgart, Mannheim u. a.
Entstehungszeit: 1781-1785
Provenienz: Die Schillerbriefe schenkte Prof. Dr. Hermann von Sicherer (1839-1909) am 10. März 1886 der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hatte sie von einem Vetter seiner Frau, Freiherr von Venningen-Ullner, erhalten, der ein Urenkel Dalbergs war.
[PDF, 105MB]

Cim. 25 (= 8° Cod. ms. 371)
Melanchthon, Philipp
Empfehlungsbrief für Christoph Pannonius [Preuss] an Johannes von Coscielcz, Palatinus Siradiensis.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 1. Juni 1555
Provenienz: Der Brief des Reformators Philipp Melanchthon (1497-1560) diente als hinteres Vorsatzblatt eines Werkes des Christoph Preuß (M. T. Ciceronis vita, et studiorum rerumque gestarum historia ex eius ipsius libris, testimoniisque potissimum observata atque conscripta. Basel: Lucius,1555; Signatur: 8 H.lit. 444). Vermutlich war es Preuß selbst, der den Brief einbinden ließ. Auf der Vorder- und Rückseite des Vorsatzblattes des Briefes finden sich spätere Besitzeinträge. Auf der leeren Rückseite des zweiten Briefblattes und auf dem folgenden hinteren Vorsatzblatt ist der Brief von einer Hand des 18./19. Jahrhunderts noch einmal abgeschrieben.
[PDF, 3MB]

Cim. 26 (= 4° Cod. ms. 797)
Psalm 113 In Exitu Israhel. In expedicione Electoris contra pharaonem de Wolfenbüttel et domus Hessiacae contra ducem Barbarum. Facta est Saxoniae Electoris […].
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 1542
Provenienz: Die Herkunft der fünf Seiten umfassenden Handschrift ist unbekannt. Vor 1892 hielt man das Manuskript für ein Luther-Autograph; dies hat sich indes nicht bestätigt.
[PDF, 3MB]

Cim. 27 (= 4° Cod. ms. 782)
Celtis, Konrad
Briefe.
Entstehungsort: Ingolstadt, Regensburg u. a.
Entstehungszeit: 1491-1494/96
Provenienz: Die 18 Briefe des Humanisten und Dichters Konrad Celtis (1459-1508) umfassende Sammlung ist unbekannter Herkunft. 17 Briefe sind an Sixtus Tucher (1459-1507), der 1488/89 als Rektor in Ingolstadt amtierte, einer an die Universität Ingolstadt gerichtet. Celtis hatte 1491/92 eine außerordentliche Professur für Rhetorik und Poetik in Ingolstadt übernommen. Die Gegenbriefe sind zum Teil in der Stiftsbibliothek Kremsmünster überliefert.
[PDF, 50MB]

Cim. 29 (= 4° Cod. ms. 915)
Passio apostolorum Petri et Pauli (Fragment).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 11. Jahrhundert
Provenienz: Die Herkunft der in karolingischer Minuskel geschriebenen Handschrift ist nicht bekannt. Sie muss Teil einer unbekannten umfangreichen Quarthandschrift gewesen sein, aus der sie herausgelöst und wohl als Umschlag für einen nicht nachweisbaren Oktavband verwendet wurde.
[PDF, 2MB]

Cim. 30 (= 2° Cod. ms. 750)
Vincentius <Bellovacensis>,
Speculum historiale (Fragment einer niederdeutschen Übersetzung von Buch XVIII, 53-99).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Das Fragment besteht aus zwei Blättern, die als 7 und 8 bezeichnet sind. Auf dem unteren Rand von fol. 7v befindet sich die Signatur 57/21; diese Art von Signatur wurde für die Bände verwendet, die der Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-75) der UB Ingolstadt vermachte. 1865 wurden die beiden Blätter von einem Band aus den Beständen der Universitätsbibliothek gelöst, der griechische Kirchenschriftsteller enthielt. Ebenfalls am unteren Rand von fol. 7v steht die Titelaufschrift dieses Bandes (Justinus mar<tyr> sent<entiae> Maximi Teophilus Tatianus Graece). Drei weitere Doppel- und sechs Einzelblätter der gleichen Ursprungshandschrift wurden später gefunden und identifiziert, diese verbrannten jedoch alle 1944.
[PDF, 6MB]

Cim. 31 (= 4° Cod. ms. 916)
Hugutio,
Magnae Derivationes (Fragment aus Buchstabe C: Calculare bis cinnamum).
Entstehungsort: vermutlich in Süddeutschland
Entstehungszeit: 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts
Provenienz: Es ist nicht bekannt, woher das Fragment einer Textura-Handschrift stammt und wie es in den Besitz der UB München gelangte. Es muß Bestandteil einer Foliohandschrift gewesen sein, später dienten die beiden Seiten als Einband eines nicht nachgewiesenen Quartbandes.
[PDF, 2MB]

Cim. 34 (= 2 Inc.lat. 1206)
Suetonius Tranquillus, Gaius
Vitae XII Caesarum. Ed.: Simon Pasqualis. Prelim.: Ausonius: Versus; Philippus Beroaldus: Vita Suetonii.
Entstehungsort: Bologna (Drucker: Franciscus (Plato) de Benedictis)
Entstehungszeit: 23. Februar 1488
Provenienz: Der Druck stammt aus dem Besitz des Humanisten und Historiographen Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern. Davon zeugen sowohl ein autographer Besitz- und Schenkungseintrag im Vorsatzblatt als auch zahlreiche Marginalien. Wohl ab 1589 befand sich der Band in der Jesuitenbibliothek in Ingolstadt, mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte er in den Besitz der UB Ingolstadt.
[PDF, 252MB]

Cim. 34a (= 4° Cod. ms. 902)
Ludwig <Bayern, König, I.>,
Gedichte des Königs Ludwig von Bayern.
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: um 1840
Provenienz: Die Papierhandschrift in einem roten gold- und blindgepressten Saffianledereinband erhielt die Universitätsbibliothek München 1868 aufgrund der testamentarischen Bestimmung König Ludwigs I. (1786-1868) vom 21. Mai 1841. Die Gedichte wurden mit wenigen Ausnahmen 1847 als vierter Band der gesamten Anthologie in einer Druckfassung herausgegeben.
[PDF, 222MB]

Cim. 34b (= 4° Cod. ms. 894)
Orosius, Paulus
Historiarum adversus paganos libri VIII. (drei Fragmente).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: Anfang des 11. Jahrhunderts und Ende des 9. Jahrhunderts
Provenienz: Die drei Pergamentfragmente sind unterschiedlicher Provenienz: Das erste Fragment ist von zwei Händen in karolingischer Minuskel geschrieben und diente als Spiegel eines unbekannten Quartbandes. Dort wurde es ausgelöst und am Ende des Sammelbandes 8 A. lat. 824 gefaltet eingeheftet. Dieser Band stammt aus dem Besitz des katholischen Theologen und Prokanzlers der Universität Ingolstadt Albert Hunger (1545-1604). Das zweite Fragment stammt wohl aus dem gleichen Codex wie das erste, es ist in karolingischer Minuskel von einer Hand geschrieben. Es diente als Umschlag eines Duodezbandes. Reste eines Titels und einer Tintensignatur sind erhalten, auf dem ehemaligen Umschlagrücken findet sich eine Signatur, die wohl aus der Jesuitenbibliothek Ingolstadt stammt. Aus einem anderen Codex als die ersten beiden Fragmente stammt das dritte Fragment. Es ist in karolingischer Minuskel süddeutschen Typs geschrieben und wurde ebenfalls als Umschlag eines Druckes verwendet. Der ehemalige Umschlagrücken weist eine Signatur der Ingolstädter Jesuitenbibliothek auf, außerdem sind noch Reste eines anderen aufgeklebten Signaturenschildes vorhanden.
[PDF, 6MB]

Cim. 34c(1 (= 4° Cod. ms. 889)
Ulrich <von dem Türlin>,
Willehalm (Fragment).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Das Fragment stammt wohl aus dem selben Codex wie Cim. 34c(2. Beide Fragmente sind in Textura von einer Hand geschrieben, an den Abschnittsanfängen stehen rote Lombarden. Die fünf Pergamentdoppelblätter fungierten als Umschlag verschiedener Bände, die heute nicht mehr zu identifizieren sind. Zwei weitere Doppelblätter verbrannten 1944.
[PDF, 12MB]

Cim. 34c(2 (=4° Cod. ms. 889)
Wolfram <von Eschenbach>,
Willehalm (Fragment).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Das Fragment stammt wohl aus dem selben Codex wie Cim. 34c(1. Beide Fragmente sind in Textura von einer Hand geschrieben, an den Abschnittsanfängen stehen rote Lombarden. Es ist ein zusammenhängendes Doppelblatt erhalten, das Eindrücke vom Rücken eines Quartbandes und Einschnitte für Bandschließen aufweist. Vermutlich stammt der Einbandüberzug, von dem man das Fragment im 19. Jahrhundert löste, aus 4 H.lit. 367.
[PDF, 3MB]

Cim. 34d (= 2° Cod. ms. 204)
Schwabenspiegel.
Entstehungsort: Süddeutschland
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Die Papierhandschrift in bairischer Mundart befand sich schon zu Ingolstädter Zeit im Besitz der Universitätsbibliothek. Den Titel „Schwabenspiegel“ für das Rechtsbuch prägte der Schweizer Späthumanist Melchior Goldast erst im frühen 17. Jahrhundert. Das ursprünglich um 1275 entstandene Rechtsbuch für das außersächsische Deutschland stammte von einem unbekannten Augsburger Franziskaner. Die Abschrift ist in einer Bastarda von einer Hand geschrieben.
[PDF, 159MB]

Cim. 34e (= 4° Cod. ms. 923)
Tengler, Christoph and Einßpeck, Leonhard
Bücherkatalog der Ingolstädter Artistenfakultät.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1508
Provenienz: Den Bücherkatalog schrieb 1508 im Auftrag des Dekans der Ingolstädter Artistenfakultät, Christoph Tengler, der Notar-Pedell Leonhard Einßpeck in Bastarda nieder. Neben dieser Haupthand finden sich mehrere Nachtragshände. Der Katalog trägt weder einen Besitzvermerk der Artistenfakultät noch spätere Signaturen, nur ein Bestandsetikett des Universitätsarchives von 1870. 1903 kam er ungebunden vom Archiv in die UB.
[PDF, 25MB]

Cim. 34g (= 4° Cod. ms. 387)
Schmid, Ignaz Dominicus Cyriacus
Codices manuscripti Bibliothecae Academicae Ingolstadiensis.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1765
Provenienz: Das Handschriftenverzeichnis gehörte zu dem von Ignaz Schmid (1707-1775) angefertigten Gesamtkatalog der UB Ingolstadt, von dem schon um 1851 acht Bände fehlten. Der Rest stand unter der Signatur 4° Cod. ms. 383-393 und verbrannte beim Bombenangriff auf München am 16. Juli 1944. Die Zusätze stammen vom Unterbibliothekar Joseph Oeggl (1754-1806) und nicht vom Oberbibliothekar Johann Christian Siebenkees (1753-1841), wie der Eintrag auf dem vorderen Innendeckel besagt.
[PDF, 87MB]

Cim. 34h (= 2° Cod. ms. 541ab)
Oeggl, Joseph
Catalogus manuscriptorum bibliothecae universitatis Ingolstadiensis.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1785-1800
Provenienz: Den alphabetischen Katalog der Handschriften ohne strenge Einhaltung des Alphabets innerhalb der Buchstaben verfaßte der Unterbibliothekar Joseph Oeggl (1754-1806). Die Zusätze stammen vom Unterbibliothekar Maurus Aloys Harter (1777-1852) und verzeichnen die nach der Säkularisation 1803 erworbenen Handschriften; das handschriftliche Säkularisationsgut selbst wurde indes nicht nachgetragen. Der Katalog diente als Arbeitsgrundlage bei der Neukatalogisierung der Handschriften zwischen 1850 und 1865, wobei die neuen Cod. ms.-Signaturen mit roter Tinte neben die alten Signaturen geschrieben wurden. Die Papierhandschrift in einem Pappband der Zeit mit marmoriertem Papierüberzug galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als verschollen; im Juli 1960 entdeckte sie im teilweise unkatalogisierten Handschriftenbestand der Altbestandsbibliothekar Wilhelm John (1907-1961), der sie dann in den Zimelienbestand überführte.
[PDF, 163MB]

Cim. 36 (= 2 Art. 277)
Tetius, Hieronymus
Aedes Barberinae ad Quirinalem a comite Hieronymo Tetio descriptae.
Entstehungsort: Rom : Mascardus
Entstehungszeit: 1642
Provenienz: Der Tafeldruck in einem prächtigen, leicht grünstichigen Ledereinband auf Pappe mit Golddruck zeichnet sich durch einen Vorsatz aus bemalter Seide aus; auf beiden Buchdeckeln befindet sich das Wappensupralibros der Herzöge von Bayern. Das Werk gehörte der Münchner Hofbibliothek und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts an die UB Landshut abgegeben. Vermutlich wegen des herausragenden Einbandes ließ man den Folioband in den Zimelienbestand überführen.
[PDF, 400MB]

Cim. 37 (= 8 Philol. 1248)
Ickelsamer, Valentin
Teutsche Grammatica.
Entstehungsort: [Augsburg] : [Ulhart]
Entstehungszeit: [um 1535]
Provenienz: Der aus Rothenburg ob der Tauber stammende Gelehrte Valentin Ickelsamer (1500-1541) veröffentlichte seine Grammatik um 1535 in Augsburg. Sie sollte zu einer vom Lateinischen unabhängigen Grammatik anregen. Ickelsamer plädierte vor allem für einen verantwortungsbewußten Umgang mit der Muttersprache. Die Herkunft des seltenen Druckes in einem Halblederband des 18. Jahrhunderts ist unbekannt.
[PDF, 24MB]

Cim. 38 (= 2 P.germ. 1050)
Sammelband von 46 größtenteils geistlichen Liedern aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Entstehungsort: Nürnberg, Landshut, Augsburg u. a.
Entstehungszeit: Erste Hälfte des 16. Jahrhunderts
Provenienz: Die Herkunft des Sammelbandes in einem braunen Ledereinband mit Blind-, auf dem Buchrücken auch Goldpressung ist unbekannt. Er gelangte nach 1826 in die UB München.
[PDF, 125MB]

Cim. 39 (= 8 Asc. 3261)
Brant, Sebastian and Wimpfeling, Jakob
Hortulus animae.
Entstehungsort: Argentine <Straßburg>, Offizin Johann Wehinger
Entstehungszeit: 1503
Provenienz: Der leider nicht ganz vollständige Frühdruck in einem schwarzen Halblederband mit goldverziertem Rücken zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen Buchschmuck aus. Alle Initialen sind mehrfarbig mit Blattgoldgrund gehalten, den Rand verzieren Blatt- und Blumenmuster, alle Holzschnitte sind koloriert und mit Gold ausgelegt. Der Band ist bedauerlicherweise stark beschnitten, so dass ein Teil des Randschmucks verloren gegangen ist. Der aus klösterlichem Vorbesitz stammende Druck, dem handschriftliche Blätter vor- und nachgebunden sind, gelangte nach 1826 in den Bestand der UB München.
[PDF, 156MB]

Cim. 40 (= 2° Xylogr. 11)
Regiomontanus, Johannes
Deutscher Kalender für 1475 bis 1530 <Ausgabe I>.
Entstehungsort: Nürnberg
Entstehungszeit: 1474
Provenienz: Der Holztafeldruck stammt aus der Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs. Mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte das Blockbuch an die UB Ingolstadt.
[PDF, 45MB]

Cim. 42 (= 2 P.germ. 15)
Elisabeth <Nassau-Saarbrücken, Gräfin, 1393-1456>,
Der weis Ritter wie er so getruwlich bei stund ritter Leuwen des, Herzogens sun von Burges, das er zu letst ein künnigreich besaß.
Entstehungsort: Straßburg: Grüninger
Entstehungszeit: 1514
Provenienz: Der Frühdruck in einem Pappeinband mit Pergamentrücken gelangte in den Zimelienbestand der UB München, da man ihn im 19. Jahrhundert für überaus selten hielt; heute sind vier Exemplare in Deutschland nachgewiesen. Die Herkunft des Druckes, der einen Besitzvermerk aus Ingolstädter Zeit trägt, ist unbekannt.
[PDF, 400MB]

Cim. 43 (= 2 Miner. 31)
Beringer, Johann Bartholomäus Adam
Lithographia Wirceburgensis, ducentis lapidum figuratorum, a potiori insectiformium prodigiosis imaginibus exornata.
Entstehungsort: Würzburg: Fuggart
Entstehungszeit: 1726
Provenienz: Bei den Würzburger Lügensteinen (auch „Beringersche Lügensteine“) handelt es sich um gefälschte Fossilien aus dem Muschelkalk von Würzburg, die Anfang des 18. Jahrhunderts in erheblicher Anzahl von dem Würzburger Professor Johannes Bartholomäus Adam Beringer (1667–1738) erworben wurden. Sie dürfen als eine der bekanntesten Fossilfälschungen in der Geschichte der Paläontologie gelten. Der in Leder auf Pappe gebundene Druck stammt aus dem Vorbesitz des Kurfürsten Karl Theodor (1724-1799).
[PDF, 192MB]

Cim. 44a(1 (= 8° Cod. ms. 322)
Motettensammlung: Cantus.
Entstehungsort: Basel
Entstehungszeit: um 1527
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und wurde in Einzelteilen von ihm selbst geschrieben; Hauptschreiber der Musikhandschrift war jedoch Martinus Besardos, ein Schüler Glareans. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 21MB]

Cim. 44a(2 (= 8° Cod. ms. 323)
Motettensammlung: Altus.
Entstehungsort: Basel
Entstehungszeit: um 1527
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und wurde in Einzelteilen von ihm selbst geschrieben; Hauptschreiber der Musikhandschrift war jedoch Martinus Besardos, ein Schüler Glareans. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 17MB]

Cim. 44a(3 (= 8° Cod. ms. 324)
Motettensammlung: Tenor.
Entstehungsort: Basel
Entstehungszeit: um 1527
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und wurde in Einzelteilen von ihm selbst geschrieben; Hauptschreiber der Musikhandschrift war jedoch Martinus Besardos, ein Schüler Glareans. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 23MB]

Cim. 44a(4 (= 8° Cod. ms. 325)
Motettensammlung: Bassus.
Entstehungsort: Basel
Entstehungszeit: um 1527
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und wurde in Einzelteilen von ihm selbst geschrieben; Hauptschreiber der Musikhandschrift war jedoch Martinus Besardos, ein Schüler Glareans. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 17MB]

Cim. 44a(Beilage (= 8° Cod. ms. 322-325)
Motettensammlung: Sechs ausgelöste Pergamentstreifen.
Entstehungszeit: 16. Jahrhundert
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und wurde in Einzelteilen von ihm selbst geschrieben; Hauptschreiber der Musikhandschrift war jedoch Martinus Besardos, ein Schüler Glareans. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 815kB]

Cim. 44b(1 (= 8° Cod. ms. 326)
Motetten: Altus.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1543
Provenienz: Die 1974 restaurierte Musikhandschrift im Pappband mit beschriebenem Pergament stammt aus dem Besitz von Narcissus Zänckl aus Murnau, der 1539 an der Universität Ingolstadt immatrikuliert war. Das Stimmbuch trägt erst einen Besitzvermerk der Universitätsbibliothek aus Landshuter Zeit.
[PDF, 52MB]

Cim. 44b(2 (= 8° Cod. ms. 327)
Motetten: Tenor.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1543
Provenienz: Die 1974 restaurierte Musikhandschrift im Pappband mit beschriebenem Pergament stammt aus dem Besitz von Narcissus Zänckl aus Murnau, der 1539 an der Universität Ingolstadt immatrikuliert war. Das Stimmbuch trägt erst einen Besitzvermerk der Universitätsbibliothek aus Landshuter Zeit.
[PDF, 57MB]

Cim. 44b(Beilagen (= 8° Cod. ms. 326-327)
Motetten: Pergamentstreifen.
Entstehungszeit: Spätmittelalter
Provenienz: Die 1974 restaurierte Musikhandschrift im Pappband mit beschriebenem Pergament stammt aus dem Besitz von Narcissus Zänckl aus Murnau, der 1539 an der Universität Ingolstadt immatrikuliert war. Das Stimmbuch trägt erst einen Besitzvermerk der Universitätsbibliothek aus Landshuter Zeit.
[PDF, 1MB]

Cim. 44c(1 (= 8° Cod. ms. 328)
Lieder, Chansons und Instrumentalsätze: Tenor.
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: um 1530
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563), geschrieben wurde sie von Lukas Wagenrieder. Die Stempel weichen zwar von den übrigen Glareaneinbänden ab, aber die Anordnung der Felder ist identisch. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 169MB]

Cim. 44c(2 (= 8° Cod. ms. 329)
Lieder, Chansons und Instrumentalsätze: Discantus.
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: um 1530
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563), geschrieben wurde sie von Lukas Wagenrieder. Die Stempel weichen zwar von den übrigen Glareaneinbänden ab, aber die Anordnung der Felder ist identisch. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 104MB]

Cim. 44c(3 (= 8° Cod. ms. 330)
Lieder, Chansons und Instrumentalsätze: Altus.
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: um 1530
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563), geschrieben wurde sie von Lukas Wagenrieder. Die Stempel weichen zwar von den übrigen Glareaneinbänden ab, aber die Anordnung der Felder ist identisch. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 81MB]

Cim. 44c(4 (= 8° Cod. ms. 331)
Lieder, Chansons und Instrumentalsätze: Bassus.
Entstehungsort: München
Entstehungszeit: um 1530
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder auf Pappe gebundene Papierhandschrift stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563), geschrieben wurde sie von Lukas Wagenrieder. Die Stempel weichen zwar von den übrigen Glareaneinbänden ab, aber die Anordnung der Felder ist identisch. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 94MB]

Cim. 44d(1 (= 4° Art. 396)
Neander, Alexius and Regnart, Jakob
1) Alexius Neander: Liber Primus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: N308) 2) Alexius Neander: Liber Secundus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VIII. X. XII. XVI. et XXIV. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Discantus.(RISM A I: N 309) 3) Alexius Neander: Liber Tertius […] Sacrarvm Cantionvm, quas vulgo Motectas appellant, V. VI. VIII. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Discantus. (RISM A I: N 310) 4) Jakob Regnart: Sacrarum Cantionum IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. Vocum […] Liber Primus […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 737) 5) Jakob Regnart: Continuatio Missarum Sacrarum ad Imitationem Selectissimarum Cantionvm, svavissima harmonia a quattuor, quinuqe, sex, octo & decem vocibus […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 735).
Entstehungsort: Frankfurt : Richter
Entstehungszeit: 1) 1605 2) 1605 3) 1606 4) 1605 5) 1603
Provenienz: Die drei Stimmbücher sind in einen bedruckten Pergamentumschlag gebunden. Über die Herkunft gibt ein handschriftlicher Eintrag auf dem Deckblatt des ersten Bandes des Cantus Aufschluss: „Seminarij Clericorum Hieronymi Anno M.D.X.C. Ingolstadtij.“ Das Deckblatt des Liber Tertius des Cantus trägt den Stempel „Ad bibl. Acad. Land.“, ebenso die beiden Regnart-Deckblätter des Cantus.
[PDF, 248MB]

Cim. 44d(2 (= 4° Art. 396)
Neander, Alexius and Regnart, Jakob
1) Alexius Neander: Liber Primus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Sexta Vox. (RISM A I: N308) 2) Alexius Neander: Liber Secundus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VIII. X. XII. XVI. et XXIV. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Sexta Vox.(RISM A I: N 309) 3) Alexius Neander: Liber Tertius […] Sacrarvm Cantionvm, quas vulgo Motectas appellant, V. VI. VIII. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Sexta Vox. (RISM A I: N 310) 4) Jakob Regnart: Sacrarum Cantionum IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. Vocum […] Liber Primus […]. Stimmbuch Sexta Vox. (RISM A I: R 737) 5) Jakob Regnart: Continuatio Missarum Sacrarum ad Imitationem Selectissimarum Cantionvm, svavissima harmonia a quattuor, quinuqe, sex, octo & decem vocibus […]. Stimmbuch Sexta Vox. (RISM A I: R 735).
Entstehungsort: Frankfurt : Richter
Entstehungszeit: 1) 1605 2) 1605 3) 1606 4) 1605 5) 1603
Provenienz: Die drei Stimmbücher sind in einen bedruckten Pergamentumschlag gebunden. Über die Herkunft gibt ein handschriftlicher Eintrag auf dem Deckblatt des ersten Bandes des Cantus Aufschluss: „Seminarij Clericorum Hieronymi Anno M.D.X.C. Ingolstadtij.“ Das Deckblatt des Liber Tertius des Cantus trägt den Stempel „Ad bibl. Acad. Land.“, ebenso die beiden Regnart-Deckblätter des Cantus.
[PDF, 235MB]

Cim. 44d(3 (= 4° Art. 396)
Neander, Alexius and Regnart, Jakob
1) Alexius Neander: Liber Primus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Septima Vox. (RISM A I: N308) 2) Alexius Neander: Liber Secundus […] Sacrarum Cantionum, quas vulgo Motectas appellant, IV. V. VI. VIII. X. XII. XVI. et XXIV. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Septima Vox. (RISM A I: N 309) 3) Alexius Neander: Liber Tertius […] Sacrarvm Cantionvm, quas vulgo Motectas appellant, V. VI. VIII. et XII. svavissimos uocibus concinnatarum […]. Stimmbuch Septima Vox. (RISM A I: N 310) 4) Jakob Regnart: Sacrarum Cantionum IV. V. VI. VII. VIII. X. et XII. Vocum […] Liber Primus […]. Stimmbuch Septima Vox. (RISM A I: R 737).
Entstehungsort: Frankfurt : Richter
Entstehungszeit: 1) 1605 2) 1605 3) 1606 4) 1605
Provenienz: Die drei Stimmbücher sind in einen bedruckten Pergamentumschlag gebunden. Über die Herkunft gibt ein handschriftlicher Eintrag auf dem Deckblatt des ersten Bandes des Cantus Aufschluss: „Seminarij Clericorum Hieronymi Anno M.D.X.C. Ingolstadtij.“ Das Deckblatt des Liber Tertius des Cantus trägt den Setmpel „Ad bibl. Acad. Land.“, ebenso die beiden Regnart-Deckblätter des Cantus. Das Septima Vox-Stimmbuch enthält nicht den folgenden Band, den die anderen Stimmbücher enthalten: RISM A I: R 735.
[PDF, 166MB]

Cim. 44e (= 4° Art. 397)
Desbuissons, Michel Charles and Kerle, Jacob and de Vento, Ivo
1) Michel Charles Desbuissons: Cantiones aliquot Musicæ, quæ vulgo muteta vocant, quatuor, quinque et sex vocum […]. Stimmbuch Discantus. (RISM A I: D 1729) 2) Jacob Kerle: Liber Mottetorum, quatuor et quinque vocum adiuncto in fine, Te Deum laudamus, Sex vocum […]. Stimmbuch Discantus. (RISM A I: K 451) 3) Ivo de Vento: Newe teutsche Lieder Mit dreyen Stimmen woelche lieblich zu singen vnd auff allerley Instrumenten zu gebrauchen […]. Stimmbuch Discantus. (RISM A I: V 1126).
Entstehungsort: München (Drucker: Berg)
Entstehungszeit: 1) 1573 2) 1573 3) 1572
Provenienz: Die Herkunft des einzelnen Stimmbuchs ist unbekannt. Sein Einband besteht aus Pergament auf dünner Pappe, das mit einer doppelten Einfassungslinie in Blindpressung versehen ist. Die Stimmbezeichnung „Discantus“ befindet sich in schwarzer Pressung in der Mitte des Einbandes.
[PDF, 100MB]

Cim. 44f(1 (= 4° Art. 398)
Ruffo, Vincenzo and Portinaro, Francesco
1) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madrigali a cinque voci […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 3072) 2) Vincenzo Ruffo: Il Secondo Libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di alcuni Madrigali di Giovan Nasco, & con una Maccharonea del medesimo […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 3074; B I: 155328) 3) Vincenzo Ruffo: Il Terzo libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di cinque Madrigali del medesimo, & di alcuni altri diversi Autori […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: 3079; B I: 155532) 4) Vincenzo Ruffo: Opera nuova di Musica intitolata Armonia Celeste […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 3081) 5) Francesco Portinaro: Il Terzo Libro di Madregali a cinque & a sei voci, con tre Dialoghi a sette & uno a otto […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: P 5226).
Entstehungsort: Venedig : Gardano
Entstehungszeit: 1) 1555 2) [1553] 3) [1555] 4) 1556 5) 1557
Provenienz: Der Einband des Druckes besteht aus weißem Schweinsleder auf Pappe. Er weist blindgepresste Einfassungslinien sowie die schwarz aufgedruckte Stimmbezeichnung „Cantus“ auf. Die Herkunft ist unbekannt, das Stimmbuch trägt den Stempel „Ad. Bibl. Acad. Land.“
[PDF, 114MB]

Cim. 44f(2 (= 4° Art. 398)
Ruffo, Vincenzo and Portinaro, Francesco
1) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madrigali a cinque voci […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: R 3072) 2) Vincenzo Ruffo: Il Secondo Libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di alcuni Madrigali di Giovan Nasco, & con una Maccharonea del medesimo […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: R 3074; B I: 155328) 3) Vincenzo Ruffo: Il Terzo libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di cinque Madrigali del medesimo, & di alcuni altri diversi Autori […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: 3079; B I: 155532) 4) Vincenzo Ruffo: Opera nuova di Musica intitolata Armonia Celeste […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: R 3081) 5) Francesco Portinaro: Il Terzo Libro di Madregali a cinque & a sei voci, con tre Dialoghi a sette & uno a otto […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: P 5226).
Entstehungsort: Venedig : Gardano
Entstehungszeit: 1) 1555 2) [1553] 3) [1555] 4) 1556 5) 1557
Provenienz: Der Einband des Druckes besteht aus weißem Schweinsleder auf Pappe. Er weist blindgepresste Einfassungslinien sowie die schwarz aufgedruckte Stimmbezeichnung „Altus“ auf. Die Herkunft ist unbekannt, das Stimmbuch trägt den Stempel „Ad. Bibl. Acad. Land.“
[PDF, 118MB]

Cim. 44f(3 (= 4° Art. 398)
Ruffo, Vincenzo and Portinaro, Francesco
1) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madrigali a cinque voci […]. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: R 3072) 2) Vincenzo Ruffo: Il Secondo Libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di alcuni Madrigali di Giovan Nasco, & con una Maccharonea del medesimo […]. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: R 3074; B I: 155328) 3) Vincenzo Ruffo: Il Terzo libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di cinque Madrigali del medesimo, & di alcuni altri diversi Autori […]. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: 3079; B I: 155532) 4) Vincenzo Ruffo: Opera nuova di Musica intitolata Armonia Celeste […]. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: R 3081) 5) Francesco Portinaro: Il Terzo Libro di Madregali a cinque & a sei voci, con tre Dialoghi a sette & uno a otto […]. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: P 5226).
Entstehungsort: Venedig : Gardano
Entstehungszeit: 1) 1555 2) [1553] 3) [1555] 4) 1556 5) 1557
Provenienz: Der Einband des Druckes besteht aus weißem Schweinsleder auf Pappe. Er weist blindgepresste Einfassungslinien sowie die schwarz aufgedruckte Stimmbezeichnung „Tenor“ auf. Die Herkunft ist unbekannt, das Stimmbuch trägt den Stempel „Ad. Bibl. Acad. Land.“
[PDF, 115MB]

Cim. 44f(4 (= 4° Art. 398)
Ruffo, Vincenzo and Portinaro, Francesco
1) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madrigali a cinque voci […]. Stimmbuch Bassus. (RISM A I: R 3072) 2) Vincenzo Ruffo: Il Secondo Libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di alcuni Madrigali di Giovan Nasco, & con una Maccharonea del medesimo […]. Stimmbuch Bassus. (RISM A I: R 3074; B I: 155328) 3) Vincenzo Ruffo: Il Terzo libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di cinque Madrigali del medesimo, & di alcuni altri diversi Autori […]. Stimmbuch Bassus. (RISM A I: 3079; B I: 155532) 4) Vincenzo Ruffo: Opera nuova di Musica intitolata Armonia Celeste […]. Stimmbuch Bassus. (RISM A I: R 3081) 5) Francesco Portinaro: Il Terzo Libro di Madregali a cinque & a sei voci, con tre Dialoghi a sette & uno a otto […]. Stimmbuch Bassus. (RISM A I: P 5226).
Entstehungsort: Venedig : Gardano
Entstehungszeit: 1) 1555 2) [1553] 3) [1555] 4) 1556 5) 1557
Provenienz: Der Einband des Druckes besteht aus weißem Schweinsleder auf Pappe. Er weist blindgepresste Einfassungslinien sowie die schwarz aufgedruckte Stimmbezeichnung „Bassus“ auf. Die Herkunft ist unbekannt, das Stimmbuch trägt den Stempel „Ad. Bibl. Acad. Land.“
[PDF, 113MB]

Cim. 44f(5 (= 4° Art. 398)
Ruffo, Vincenzo and Portinaro, Francesco
1) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madrigali a cinque voci […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM A I: R 3072) 2) Vincenzo Ruffo: Il Secondo Libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di alcuni Madrigali di Giovan Nasco, & con una Maccharonea del medesimo […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM A I: R 3074; B I: 155328) 3) Vincenzo Ruffo: Il Terzo libro di Madrigali a cinque voci, con la gionta di cinque Madrigali del medesimo, & di alcuni altri diversi Autori […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM A I: 3079; B I: 155532) 4) Vincenzo Ruffo: Opera nuova di Musica intitolata Armonia Celeste […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM A I: R 3081) 5) Francesco Portinaro: Il Terzo Libro di Madregali a cinque & a sei voci, con tre Dialoghi a sette & uno a otto […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM A I: P 5226).
Entstehungsort: Venedig : Gardano
Entstehungszeit: 1) 1555 2) [1553] 3) [1555] 4) 1556 5) 1557
Provenienz: Der Einband des Druckes besteht aus weißem Schweinsleder auf Pappe. Er weist blindgepresste Einfassungslinien sowie die schwarz aufgedruckte Stimmbezeichnung „Quinta Vox“ auf. Die Herkunft ist unbekannt, das Stimmbuch trägt den Stempel „Ad. Bibl. Acad. Land.“
[PDF, 115MB]

Cim. 44g(1 (= 4° Art. 399)
Morales, Cristobal and [Berchem], Jachet and Ruffo, Vincenzo and Willaert, Adrian
1) Cristobal Morales, Jachet [Berchem]: Quinque Missae […] Liber Primus, cum Quinque Vocibus […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: M 3575; B I: 15403) 2) Sex Missae cum quinque Vocibus […]. Stimmbuch Cantus. (RISM B I: 15422) 3) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro de Motetti a cinque Voci […]. Novamente stampati et con somma diligentia corretti […]. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: R 3047) 4) Musiche fatte nelle Nozze dello Illustrissimo Dvca di Firenze il Signor Cosimo de Medici et della Illustrissima Consorte Sva Mad. Leonora da Tolleto […]. Stimmbuch Cantus. (RISM B I: 153925) 5) Le Dotte et Eccellente Composizioni de i Madrigali a cinque Voci da diuersi perfettissimi Musici fatte […]. Stimmbuch Cantus. (RISM B I: 154018) 6) Adriani Willaert Musicorum omnium […] Musicorum sex vocum, que vulgo Motecta dicuntur, […] Liber Primus. Stimmbuch Cantus. (RISM A I: W 1112; B I: 154210).
Entstehungsort: 1) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 2) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 3) Mailand (Drucker: Io. Antonius Castilioneus) 4) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 5) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 6) Venedig (Drucker: Antonio Gardano)
Entstehungszeit: 1) 1540 2) 1542 3) 1542 4) 1539 5) 1540 6) 1542
Provenienz: Der Notensammelband stammt wahrscheinlich aus der Bibliothek des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Dieser verkaufte seine Bibliothek seinem Schüler, dem späteren Bischof von Augsburg, Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der sie 1573 als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte. Die Einbände der Stimmbücher aus braunem Rindsleder mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien stammen vermutlich vom Buchbinder Glareans. In der Mitte der Einbände steht die jeweilige Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 179MB]

Cim. 44g(2 (= 4° Art. 399)
Morales, Cristobal and [Berchem], Jachet and Ruffo, Vincenzo and Willaert, Adrian
1) Cristobal Morales, Jachet [Berchem]: Quinque Missae […] Liber Primus, cum Quinque Vocibus […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: M 3575; B I: 15403) 2) Sex Missae cum quinque Vocibus […]. Stimmbuch Altus. (RISM B I: 15422) 3) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro de Motetti a cinque Voci […]. Novamente stampati et con somma diligentia corretti […]. Stimmbuch Altus. (RISM A I: R 3047) 4) Musiche fatte nelle Nozze dello Illustrissimo Dvca di Firenze il Signor Cosimo de Medici et della Illustrissima Consorte Sva Mad. Leonora da Tolleto […]. Stimmbuch Altus. (RISM B I: 153925) 5) Le Dotte et Eccellente Composizioni de i Madrigali a cinque Voci da diuersi perfettissimi Musici fatte […]. Stimmbuch Altus. (RISM B I: 154018) 6) Adriani Willaert Musicorum omnium […] Musicorum sex vocum, que vulgo Motecta dicuntur, […] Liber Primus. Stimmbuch Altus. (RISM A I: W 1112; B I: 154210).
Entstehungsort: 1) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 2) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 3) Mailand (Drucker: Io. Antonius Castilioneus) 4) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 5) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 6) Venedig (Drucker: Antonio Gardano)
Entstehungszeit: 1) 1540 2) 1542 3) 1542 4) 1539 5) 1540 6) 1542
Provenienz: Der Notensammelband stammt wahrscheinlich aus der Bibliothek des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Dieser verkaufte seine Bibliothek seinem Schüler, dem späteren Bischof von Augsburg, Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der sie 1573 als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte. Die Einbände der Stimmbücher aus braunem Rindsleder mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien stammen vermutlich vom Buchbinder Glareans. In der Mitte der Einbände steht die jeweilige Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 171MB]

Cim. 44g(3 (= 4° Art. 399)
Morales, Cristobal and [Berchem], Jachet and Ruffo, Vincenzo and Willaert, Adrian
1) Cristobal Morales, Jachet [Berchem]: Quinque Missae […] Liber Primus, cum Quinque Vocibus […]. Stimmbuch Quintus. (RISM A I: M 3575; B I: 15403) 2) Sex Missae cum quinque Vocibus […]. Stimmbuch Quinta Pars. (RISM B I: 15422) 3) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro de Motetti a cinque Voci […]. Novamente stampati et con somma diligentia corretti […]. Stimmbuch Quintus. (RISM A I: R 3047) 4) Musiche fatte nelle Nozze dello Illustrissimo Dvca di Firenze il Signor Cosimo de Medici et della Illustrissima Consorte Sva Mad. Leonora da Tolleto […]. Stimmbuch Quinta Pars und Sesta Pars. (RISM B I: 153925) 5) Le Dotte et Eccellente Composizioni de i Madrigali a cinque Voci da diuersi perfettissimi Musici fatte […]. Stimmbuch Quintus. (RISM B I: 154018) 6) Adriani Willaert Musicorum omnium […] Musicorum sex vocum, que vulgo Motecta dicuntur, […] Liber Primus. Stimmbuch Quintus. (RISM A I: W 1112; B I: 154210).
Entstehungsort: 1) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 2) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 3) Mailand (Drucker: Io. Antonius Castilioneus) 4) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 5) Venedig (Drucker: Hieronymus Scotus) 6) Venedig (Drucker: Antonio Gardano)
Entstehungszeit: 1) 1540 2) 1542 3) 1542 4) 1539 5) 1540 6) 1542
Provenienz: Der Notensammelband stammt wahrscheinlich aus der Bibliothek des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Dieser verkaufte seine Bibliothek seinem Schüler, dem späteren Bischof von Augsburg, Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der sie 1573 als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte. Die Einbände der Stimmbücher aus braunem Rindsleder mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien stammen vermutlich vom Buchbinder Glareans. In der Mitte der Einbände steht die jeweilige Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 158MB]

Cim. 44g(4 (= 4° Art. 399)
Willaert, Adrian
1) - 2) - 3) - 4) - 5) - 6) Adriani Willaert Musicorum omnium […] Musicorum sex vocum, que vulgo Motecta dicuntur, […] Liber Primus. Stimmbuch Sextus. (RISM A I: W 1112; B I: 154210).
Entstehungsort: 1) - 2) - 3) - 4) - 5) - 6) Venedig (Drucker: Antonio Gardano)
Entstehungszeit: 1) - 2) - 3) - 4) - 5) - 6) 1542
Provenienz: Der Notensammelband stammt wahrscheinlich aus der Bibliothek des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Dieser verkaufte seine Bibliothek seinem Schüler, dem späteren Bischof von Augsburg, Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der sie 1573 als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte. Die Einbände der Stimmbücher aus braunem Rindsleder mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien stammen vermutlich vom Buchbinder Glareans. In der Mitte der Einbände steht die jeweilige Stimmbezeichnung in Goldpressung. Das Sextus-Stimmbuch enthält nur den Willaert-Band; folgende Bände, die die anderen Stimmbücher enthalten, enthält es nicht: RISM A I: M 3575 (= B I: 15403); RISM B I: 15422; RISM A I: R 3047; RISM B I: 153925; RISM B I: 154018.
[PDF, 36MB]

Cim. 44g(Fragmente (= 4° Art. 399)
Acht ausgelöste Fragmente.
Entstehungsort: -
Entstehungszeit: -
Provenienz: Der Notensammelband stammt wahrscheinlich aus der Bibliothek des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Dieser verkaufte seine Bibliothek seinem Schüler, dem späteren Bischof von Augsburg, Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der sie 1573 als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte. Die Einbände der Stimmbücher aus braunem Rindsleder mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien stammen vermutlich vom Buchbinder Glareans. In der Mitte der Einbände steht die jeweilige Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 2MB]

Cim. 44h(1 (= 4° Art. 400)
Otto, Johannes and Forster, Georg
1) Johannes Otto (ed.): Novum et insigne Opus Musicum Sex, Quinque et Quatuor Vocum […]. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15371) 2) Johannes Otto (ed.): Secundus Tomus novi Operis Musici, sex, quinque et quatuor vocum […]. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15383) 3) Georg Forster (ed.): Selectissimarum Mutetarum partim quinque, partim quatuor vocum Tomus Primus […]. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15406).
Entstehungsort: 1) Nürnberg (Drucker: Hieronymus Grapheus) 2) Nürnberg (Drucker: Hieronymus Grapheus) 3) Nürnberg (Drucker: Johannes Petreius)
Entstehungszeit: 1) 1537 2) 1538 3) 1540
Provenienz: Die Herkunft der Stimmbücher ist nicht bekannt. Sie sind in Pappe und braunes Rindsleder gebunden. Dieses Leder wurde mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien versehen sowie mit einer Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 194MB]

Cim. 44h(2 (= 4° Art. 400)
Otto, Johannes and Forster, Georg
1) Johannes Otto (ed.): Novum et insigne Opus Musicum Sex, Quinque et Quatuor Vocum […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM B I: 15371) 2) Johannes Otto (ed.): Secundus Tomus novi Operis Musici, sex, quinque et quatuor vocum […]. Stimmbuch Quinte Vox und Sexta Vox. (RISM B I: 15383) 3) Georg Forster (ed.): Selectissimarum Mutetarum partim quinque, partim quatuor vocum Tomus Primus […]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM B I: 15406).
Entstehungsort: 1) Nürnberg (Drucker: Hieronymus Grapheus) 2) Nürnberg (Drucker: Hieronymus Grapheus) 3) Nürnberg (Drucker: Johannes Petreius)
Entstehungszeit: 1) 1537 2) 1538 3) 1540
Provenienz: Die Herkunft der Stimmbücher ist nicht bekannt. Sie sind in Pappe und braunes Rindsleder gebunden. Dieses Leder wurde mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien versehen sowie mit einer Stimmbezeichnung in Goldpressung.
[PDF, 132MB]

Cim. 44h(3 (= 4° Art. 400)
Otto, Johannes
1) Johannes Otto (ed.): Novum et insigne Opus Musicum Sex, Quinque et Quatuor Vocum […]. Stimmbuch Sexta Vox. (RISM B I: 15371) 2) - 3) -.
Entstehungsort: 1) Nürnberg (Drucker: Hieronymus Grapheus) 2) - 3) -
Entstehungszeit: 1) 1537 2) - 3) -
Provenienz: Die Herkunft der Stimmbücher ist nicht bekannt. Sie sind in Pappe und braunes Rindsleder gebunden. Dieses Leder wurde mit blind- und goldgepressten Einfassungslinien versehen sowie mit einer Stimmbezeichnung in Goldpressung. Das Stimmbuch der Sexta Vox enthält nur den ersten Band von Johannes Otto. Folgende Bände, die die anderen Stimmbücher enthalten, enthält es nicht: RISM B I: 15383; RISM B I: 15406.
[PDF, 19MB]

Cim. 44i(1 (= 4° Art. 401)
1) Motetti libro primo. Stimmbuch S[opran]. (RISM B I: 15213) 2) Motetti noui libro scdo. Stimmbuch S[opran]. (RISM B I: 15201) 3) Motetti noui libro tertio. Stimmbuch S[opran]. (RISM B I: 15202) 4) Motetti libro quarto. Stimmbuch S[opran]. (RISM B I: 15215) 5) handschriftliche Motetten.
Entstehungsort: 1) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 2) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luccatonij de Giunta 3) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luca Antonij de Jiunta 4) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 5) Österreich
Entstehungszeit: 1) 1521 2) 1520 3) 1520 4) 1521 5) 1536-1540
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Motettensammlung stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung, Stimmbezeichnung und Rosette in Golddruck) stammen vom Buchbinder Glareans. Am vorderen Innendeckel jedes Stimmbuches sind gedruckte Tierkreiszeichenbilder eingeklebt (Discantus(=Sopran): Fische, Contra(=Altus): Stier, Tenor: Wassermann, Bassus: Skorpion). Nr. 1 soll das älteste mit gegossenen musikalischen Noten gedruckte Werk sein.
[PDF, 124MB]

Cim. 44i(2 (= 4° Art. 401)
1) Motetti libro primo. Stimmbuch A[ltus]. (RISM B I: 15213) 2) Motetti novi libro scdo. Stimmbuch A[ltus]. (RISM B I: 15201) 3) Motetti novi libro tertio. Stimmbuch A[ltus]. (RISM B I: 15202) 4) Motetti libro quarto. Stimmbuch A[ltus]. (RISM B I: 15215) 5) handschriftliche Motetten.
Entstehungsort: 1) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 2) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luccatonij de Giunta 3) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luca Antonij de Jiunta 4) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 5) Österreich
Entstehungszeit: 1) 1521 2) 1520 3) 1520 4) 1521 5) 1536-1540
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Motettensammlung stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung, Stimmbezeichnung und Rosette in Golddruck) stammen vom Buchbinder Glareans. Am vorderen Innendeckel jedes Stimmbuches sind gedruckte Tierkreiszeichenbilder eingeklebt (Discantus(=Sopran): Fische, Contra(=Altus): Stier, Tenor: Wassermann, Bassus: Skorpion). Nr. 1 soll das älteste mit gegossenen musikalischen Noten gedruckte Werk sein.
[PDF, 132MB]

Cim. 44i(3 (= 4° Art. 401)
1) Motetti libro primo. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15213) 2) Motetti noui libro scdo. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15201) 3) Motetti noui libro tertio. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15202) 4) Motetti libro quarto. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15215) 5) handschriftliche Motetten.
Entstehungsort: 1) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 2) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luccatonij de Giunta 3) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luca Antonij de Jiunta 4) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 5) Österreich
Entstehungszeit: 1) 1521 2) 1520 3) 1520 4) 1521 5) 16. Jahrhundert
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Motettensammlung stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung, Stimmbezeichnung und Rosette in Golddruck) stammen vom Buchbinder Glareans. Am vorderen Innendeckel jedes Stimmbuches sind gedruckte Tierkreiszeichenbilder eingeklebt (Discantus(=Sopran): Fische, Contra(=Altus): Stier, Tenor: Wassermann, Bassus: Skorpion). Nr. 1 soll das älteste mit gegossenen musikalischen Noten gedruckte Werk sein.
[PDF, 129MB]

Cim. 44i(4 (= 4° Art. 401)
1) Motetti libro primo. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15213) 2) Motetti noui libro scdo. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15201) 3) Motetti noui libro tertio. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15202) 4) Motetti libro quarto. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15215) 5) handschriftliche Motetten.
Entstehungsort: 1) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 2) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luccatonij de Giunta 3) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Luca Antonij de Jiunta 4) Venedig: Andreas Antiquus, impensis Andreae Asulani 5) Österreich
Entstehungszeit: 1) 1521 2) 1520 3) 1520 4) 1521 5) 16. Jahrhundert
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Motettensammlung stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung, Stimmbezeichnung und Rosette in Golddruck) stammen vom Buchbinder Glareans. Am vorderen Innendeckel jedes Stimmbuches sind gedruckte Tierkreiszeichenbilder eingeklebt (Discantus(=Sopran): Fische, Contra(=Altus): Stier, Tenor: Wassermann, Bassus: Skorpion). Nr. 1 soll das älteste mit gegossenen musikalischen Noten gedruckte Werk sein.
[PDF, 128MB]

Cim. 44k (= 4° Art. 2541)
[Cantiones septem, sex et quinque vocum. Longe grauissimae, iuxta ac amoenissimae, in Germania maxime hactenus Typis non excusae…]. Stimmbuch Quinta Vox. (RISM B I: 15453).
Entstehungsort: Augsburg: Kriesstein
Entstehungszeit: [1545]
Provenienz: Das einzelne Stimmbuch ist in einen Pappband mit Pergamentrücken aus dem 19. Jahrhundert gebunden. Seine Herkunft ist unbekannt.
[PDF, 45MB]

Cim. 44l (= 8° Art. 5525)
Ruffo, Vincenzo and da Montagnana, Rinaldo and Veggio, Claudio and Boyleau, Simone
1) De diversi autori il Primo Libro de Madregali a quatro voci a note negre […]. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 155716) 2) Vincenzo Ruffo: Il Primo Libro di Madregali Cromatici a Quatro voci con la Gionta di alquanti Madrigali del Medesimo Autore Novamente con ogni diligentia Ristampato & Corretto. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: R 3068) 3) Secondo Libro delle Muse a Quattro voci. Madrigali Ariosi de Diversi Eccell. Auttori con due Canzoni di Giannetto, di nuouo raccolti & dati in luce. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 155917) 4) Rinaldo da Montagnana: Delle Canzone […], con alcuni Madrigali aierosi a Quattro uoci, libro primo. Aggiuntoui anchora vna Canzone di Fra Daniele Vicentino. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: R 1722; B I: 155817) 5) Clavuio Veggio: Il primo Libro di Madrigali a quatro Voci […] Nouamente Ristampato. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: V 1088) 6) Simone Boyleau: Il Secondo Libro dei Madrigali et Canzoni a Quattro voci, nouamente Composti, & stampati. Stimmbuch Tenor. (RISM A I: B 4188).
Entstehungsort: 1) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 2) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 3) Venedig (Drucker: Girolamo Scotto) 4) Venedig (Drucker: Girolamo Scotto) 5) Venedig (Drucker: Antonio Gardano) 6) Mailand (Drucker: Francesco Moschenio, Cesare Pozzo)
Entstehungszeit: 1) 1557 2) 1556 3) 1559 4) 1558 5) 1545 6) 1558
Provenienz: Die Herkunft des einzelnen Stimmbuches ist unbekannt. Es ist mit einem Pappband mit Pergamentrücken aus dem 19. Jahrhundert versehen.
[PDF, 149MB]

Cim. 44m(1 (= 4° Liturg. 374)
1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch T[enor]. (RISM B I: 15041).
Entstehungsort: Venedig (Drucker: Octavianus Petrutius)
Entstehungszeit: 1) 1508 2) 1504
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Sammlung von Messen und Motetten stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Beide Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens sowie Eintragungen von der Hand Glareans im Deckel. Das Tenor-Stimmbuch weist außerdem noch einige verteilte Marginalien auf.
[PDF, 69MB]

Cim. 44m(2 (= 4° Liturg. 374)
1) [Missarum diversorum auctorum Liber primus. Si dedero Obreth. …]; Stimmbuch Barytonans. (RISM B I: 15091) 2) [Motetti C.]. Stimmbuch B[assus]. (RISM B I: 15041).
Entstehungsort: Venedig (Drucker: Octavianus Petrutius)
Entstehungszeit: 1) 1508 2) 1504
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Sammlung von Messen und Motetten stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Beide Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens sowie Eintragungen von der Hand Glareans im Deckel. Das Tenor-Stimmbuch weist außerdem noch einige verteilte Marginalien auf.
[PDF, 77MB]

Cim. 44m(Fragmente (= 4° Liturg. 374)
Drei ausgelöste Pergamentstreifen.
Provenienz: Die mit braunem Kalbsleder gebundene Sammlung von Messen und Motetten stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Beide Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens sowie Eintragungen von der Hand Glareans im Deckel. Das Tenor-Stimmbuch weist außerdem noch einige verteilte Marginalien auf.
[PDF, 1MB]

Cim. 44n(1 (= 4° Liturg. 448)
Liber quindecim Missarum, a praestantissimis Musicis compositarum […]. Stimmbuch Tenor. (RISM B I: 15391).
Entstehungsort: Nürnberg (Drucker: Johannes Petreius)
Entstehungszeit: 1539
Provenienz: Der in Schweinsleder auf Pappe gebundene Messendruck stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Alle drei Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens. Im Deckel des Tenorstimmbuches befindet sich ein handschriftliches Inhaltsverzeichnis von der Hand Glareans, das teilweise vom Knöringen-Exlibris verdeckt wird.
[PDF, 82MB]

Cim. 44n(2 (= 4° Liturg. 448)
Liber quindecim Missarum, a praestantissimis Musicis compositarum […]. Stimmbuch Bassus. (RISM B I: 15391).
Entstehungsort: Nürnberg (Drucker: Johannes Petreius)
Entstehungszeit: 1539
Provenienz: Der in Schweinsleder auf Pappe gebundene Messendruck stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Alle drei Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens. Im Deckel des Tenorstimmbuches befindet sich ein handschriftliches Inhaltsverzeichnis von der Hand Glareans, das teilweise vom Knöringen-Exlibris verdeckt wird.
[PDF, 99MB]

Cim. 44n(3 (= 4° Liturg. 448)
Liber quindecim Missarum, a praestantissimis Musicis compositarum […]. Stimmbuch Discantus. (RISM B I: 15391).
Entstehungsort: Nürnberg (Drucker: Johannes Petreius)
Entstehungszeit: 1539
Provenienz: Der in Schweinsleder auf Pappe gebundene Messendruck stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Die Muster des Einbandes (Blindpressung) stammen vom Buchbinder Glareans. Alle drei Stimmbücher enthalten das Exlibris Knöringens. Im Deckel des Tenorstimmbuches befindet sich ein handschriftliches Inhaltsverzeichnis von der Hand Glareans, das teilweise vom Knöringen-Exlibris verdeckt wird.
[PDF, 109MB]

Cim. 45 (= 2° Xylogr. 1)
Apocalypsis Sancti Joannis <Ausgabe V>.
Entstehungsort: Oberdeutschland
Entstehungszeit: um 1470
Provenienz: Der Holztafeldruck könnte aus dem Zisterzienserkloster Raitenhaslach stammen, aus dessen Bibliothek 3.497 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 93MB]

Cim. 45a (= 2° Xylogr. 2)
Apocalypsis Sancti Joannis <Ausgabe II>.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 1450/60
Provenienz: Der Holztafeldruck könnte aus dem Benediktinerkloster Rott am Inn stammen, aus dessen Bibliothek 1.085 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 148MB]

Cim. 46 (= 2° Xylogr. 3)
Der Endkrist und die Fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht <Ausgabe I>.
Entstehungsort: Schwaben oder Franken
Entstehungszeit: um 1470
Provenienz: Der Holztafeldruck könnte aus dem Benediktinerkloster Rott am Inn stammen, aus dessen Bibliothek 1.085 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 111MB]

Cim. 47 (= 2° Xylogr. 4)
Ars memorandi per figuras evangelistarum <Ausgabe III>.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: unbekannt
Provenienz: Ein handschriftlicher Besitzeintrag verweist auf das Benediktinerkloster Rott am Inn, aus dessen Bibliothek 1.085 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 49MB]

Cim. 47a (= 2° Xylogr. 5)
Ars memorandi per figuras evangelistarum <Ausgabe II>.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: unbekannt
Provenienz: Die Herkunft des Holztafeldrucks ist völlig unbekannt. Nach dem Bibliotheksstempel dürfte das Blockbuch nach 1826 in die UB München gelangt sein.
[PDF, 48MB]

Cim. 48 (= 2° Xylogr. 6)
Canticum canticorum <Ausgabe II>.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: unbekannt
Provenienz: Der Holztafeldruck enthält keine Vorbesitzerspuren. Eine Bleistiftnotiz wohl des 19. Jahrhunderts verweist auf das Benediktinerkloster Tegernsee, aus dessen Bibliothek 1.434 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 35MB]

Cim. 49 (= 2° Xylogr. 7)
Defensorium inviolatae virginitatis Mariae <Ausgabe I>.
Entstehungsort: Nördlingen
Entstehungszeit: 1470
Provenienz: Der von Friedrich Walther aus Dinkelsbühl wohl zusammen mit Hans Hurning hergestellte Holztafeldruck könnte aus dem Benediktinerkloster Rott am Inn stammen, aus dessen Bibliothek 1.085 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 32MB]

Cim. 50 (= 2° Xylogr. 8)
Bibel der Armen <Ausgabe IId>.
Entstehungsort: Nürnberg, Offizin Hans Sporer
Entstehungszeit: 1471
Provenienz: Aufgrund des zweizeiligen Eintrags mit hellbrauner Tinte „A 18“ dürfte der Holztafeldruck aus der Bibliothek des Franziskanerklosters Landshut stammen. Das Blockbuch kam vermutlich im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut.
[PDF, 68MB]

Cim. 51 (= 2° Xylogr. 9)
Ars moriendi<Ausgabe IV A>.
Entstehungsort: Oberdeutschland
Entstehungszeit: unbekannt
Provenienz: Der Holztafeldruck stammt aus dem Augustinerchorherrenstift Polling, aus dessen Bibliothek 7.354 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 60MB]

Cim. 52 (= 2° Xylogr. 10)
Speculum humanae salvationis <Ausgabe I>.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 1468-1471
Provenienz: Der Holztafeldruck enthält den handschriftlichen Eintrag „Ex Libris Martini Sigismundi Maylleri 1731“, der später durchgestrichen wurde. Eine Bleistiftnotiz wohl des 19. Jahrhunderts verweist auf das Benediktinerkloster Niederaltaich, aus dessen Bibliothek 774 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 111MB]

Cim. 52a (= 2 Inc.germ. 3)
Speculum humanae salvationis cum speculo S. Mariae Virginis [lat. u. dt.]. Ed.: Frater Johannes, Kloster Sankt Ulrich u. Afra in Augsburg.
Entstehungsort: Augsburg, Offizin Günther Zainer
Entstehungszeit: 1473
Provenienz: Die Herkunft des Wiegendrucks mit größtenteils kolorierten Holzschnitten ist unbekannt.
[PDF, 579MB]

Cim. 52b (= 2 Inc.germ. 3a)
Speculum humanae salvationis cum speculo S. Mariae Virginis [lat. u. dt.]. Ed.: Frater Johannes, Kloster Sankt Ulrich u. Afra in Augsburg.
Entstehungsort: Augsburg, Offizin Günther Zainer
Entstehungszeit: 1473
Provenienz: Ein handschriftlicher Besitzeintrag verweist auf das Franziskanerkloster Tölz, aus dessen Bibliothek 52 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 578MB]

Cim. 53(1 (= 4 Jus 718(1)
Haloander, Gregor
Digestorum seu pandectarum libri quinquaginta.
Entstehungsort: Norembergae <Nürnberg>, [Offizin Johannes Petreius]
Entstehungszeit: 1529
Provenienz: Der Druck in einem glatten Rindsledereinband mit Blindpressung am Buchrücken zeichnet sich durch fein ausgeführte, ganzseitige Miniaturen und Randschmuck aus; geschaffen hat sie der Nürnberger Buchmaler Nikolaus Glockendon (um 1490/95-1533/34). Der Vorbesitz des dreibändigen Werkes konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden, es kam in den Besitz der Universitätsbibliothek in Ingolstädter Zeit; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen der Druck dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 576MB]

Cim. 53(2 (= 4 Jus 718(2)
Haloander, Gregor
Digestorum seu pandectarum libri quinquaginta.
Entstehungsort: Norembergae <Nürnberg>, [Offizin Johannes Petreius]
Entstehungszeit: 1529
Provenienz: Der Druck in einem glatten Rindsledereinband mit Blindpressung am Buchrücken zeichnet sich durch fein ausgeführte, ganzseitige Miniaturen und Randschmuck aus; geschaffen hat sie der Nürnberger Buchmaler Nikolaus Glockendon (um 1490/95-1533/34). Der Vorbesitz des dreibändigen Werkes konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden, es kam in den Besitz der Universitätsbibliothek in Ingolstädter Zeit; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen der Druck dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 854MB]

Cim. 53(3 (= 4 Jus 718(3)
Haloander, Gregor
Digestorum seu pandectarum libri quinquaginta.
Entstehungsort: Norembergae <Nürnberg>, [Offizin Johannes Petreius]
Entstehungszeit: 1529
Provenienz: Der Druck in einem glatten Rindsledereinband mit Blindpressung am Buchrücken zeichnet sich durch fein ausgeführte, ganzseitige Miniaturen und Randschmuck aus; geschaffen hat sie der Nürnberger Buchmaler Nikolaus Glockendon (um 1490/95-1533/34). Der Vorbesitz des dreibändigen Werkes konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden, es kam in den Besitz der Universitätsbibliothek in Ingolstädter Zeit; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen der Druck dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 787MB]

Cim. 54(1 (= 4° Liturg. 461)
Baston, Josquin
Motette Delectare in Domino. Stimmbuch Discantus.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1545]
Provenienz: Die Herkunft der mit schwarzer Seide und Goldfaden in Leinen gestickten und in Pappe gebundenen Motette ist unbekannt.
[PDF, 7MB]

Cim. 54(2 (= 4° Liturg. 461)
Baston, Josquin
Motette Delectare in Domino. Stimmbuch Tenor.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1545]
Provenienz: Die Herkunft der mit schwarzer Seide und Goldfaden in Leinen gestickten und in Pappe gebundenen Motette ist unbekannt.
[PDF, 8MB]

Cim. 54(3 (= 4° Liturg. 461)
Baston, Josquin
Motette Delectare in Domino. Stimmbuch Contratenor.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1545]
Provenienz: Die Herkunft der mit schwarzer Seide und Goldfaden in Leinen gestickten und in Pappe gebundenen Motette ist unbekannt.
[PDF, 7MB]

Cim. 54(4 (= 4° Liturg. 461)
Baston, Josquin
Motette Delectare in Domino. Stimmbuch Bassus.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1545]
Provenienz: Die Herkunft der mit schwarzer Seide und Goldfaden in Leinen gestickten und in Pappe gebundenen Motette ist unbekannt.
[PDF, 8MB]

Cim. 58 (= 4 Theol. 4401)
[More, Thomas],
Opus elegans, doctum, festivum, pium, quo pulcherrime retegit, ac refellit insanas Lutheri calumnias, quibus invictissimum Angliae Galliaeque regem Henricum eius nominis octavum, Fidei defensorem, haud literis minus q. regno clarum scurra turpissimis insectatur.
Entstehungsort: London
Entstehungszeit: 1523
Provenienz: Der Druck in einem braunen Kalbsledereinband mit Blindpressung stammt aus dem Vorbesitz des Ingolstädter Theologieprofessors und Gegner Martin Luthers Johannes Eck (1486-1543). Nach seinen eigenen Angaben auf dem Vorsatzblatt erhielt er das Buch vom englischen Staatsmann und bekannten Humanisten Thomas Morus (1478-1535) persönlich, als er ihn im August 1525 in England aufsuchte; Morus hat im Band Marginalien von seiner Hand hinterlassen. Das Werk gelangte in den Bestand der UB Ingolstadt, da die Erben des Halbbruders Ecks, des bayerischen Kanzlers Simon Thaddäus Eck (1514-1574), die Büchersammlung mit der Bibliothek des Halbbruders 1574 als Schenkung vermachten.
[PDF, 540MB]

Cim. 59 (= 4 Inc.lat. 612)
Missale Romanum.
Entstehungsort: Nürnberg, Offizin Georg Stuchs
Entstehungszeit: 1484
Provenienz: Eine farbige Initiale mit Blattgoldgrund sowie fein ausgeführte Randverzierungen mit Blumen- und Pflanzenmustern stehen am Anfang dieses seltenen Pergamentdrucks der Nürnberger Offizin Stuchs. Er stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung vermachte. An der UB Ingolstadt befand sie sich seit 1573.
[PDF, 329MB]

Cim. 60 (= 4 Inc. lat. 613)
Wimpfeling, Jakob
Philippica in laudem et defensionem Philippi comitis Rheni Palatini Bavariae ducis.
Entstehungsort: Argentinae <Straßburg>, Offizin Martin Schott
Entstehungszeit: 1498
Provenienz: Der kolorierte Titelholzschnitt des Pergamentdrucks mit Randbemerkungen zeigt das herzogliche Wappen, das zwei Putten flankieren. Die Herkunft der seltenen Inkunabel mit Rankenornamentik, Vogelzeichnungen und einem kolorierten Druckersignet Schotts ist unbekannt. Der Wiegendruck gelangte nach 1826 in den Bestand der UB München.
[PDF, 22MB]

Cim. 61 (= 8 P.lat.rec. 446a)
Herold, Johannes
Panegyricus Ferdinando Augusto Rom. Imp. P. F. Principi desideratiss. dicatus.
Entstehungsort: [Basel] : Oporinus
Entstehungszeit: [um 1558]
Provenienz: Der Golddruck auf Pergament in einem braunen Kalbsledereinband mit Blinddruck und Wappensupralibros stammt aus dem Vorbesitz der Adelsfamilie Puchheim, die das Erbtruchseßamt des Landes ob der Enns innehatte. Der handschriftliche Vermerk auf dem Vorsatzblatt kennzeichnet ihn als späteren Besitz der UB Ingolstadt; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 67MB]

Cim. 62 (= 8 P.germ. 1034)
Lieder-Büchlein. Darin Begriffen sind, Zwey hundert zwey vnd sechtzig, Allerhand schöner Weltlicher Lieder, Allen jungen Gesellen und züchtigen Jungfrawen zum neuwen Jahr, in Druck verfertiget. Auffs neuw gemehret mit viel schönen Liedern, die in den andern zuvor außgegangenen Drücken, nicht gefunden werden.
Entstehungsort: Frankfurt/Main
Entstehungszeit: 1584
Provenienz: Der weltweit unikale, wohl nicht ganz vollständige Druck aus dem späten 16. Jahrhundert in einem Halbleineneinband des 19. Jahrhunderts stammt aus der Herzoglich Meiningischen Bibliothek, die seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen gilt. Er dürfte Mitte des 19. Jahrhunderts in den Bestand der UB München aufgenommen worden sein; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 117MB]

Cim. 63 (= 8 Liturg. 527)
Horas de nostra dona segonda orde de Roma tot allonch.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: unbekannrt
Provenienz: Die Herkunft des weltweit unikalen, unvollständigen Druckes aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in einem schwarzen Rindsledereinband mit Blindpressung und einer noch vorhandenen Schließe ist unbekannt. Er dürfte vor der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Bestand der UB München aufgenommen worden sein; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen der katalanische sowie lateinische Druck dorthin gelangte, läßt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 225MB]

Cim. 64 (= 8 Techn. 453)
La Varenne], [François Pierre de
Le Pastissier françois.
Entstehungsort: Amsterdam: Elzevier
Entstehungszeit: 1655
Provenienz: Die Herkunft des Koch- und Backbuches aus dem 17. Jahrhundert ist unbekannt.
[PDF, 62MB]

Cim. 65 (= 8 Misc. 2490b)
Chorier, Nicolas
Joannis Meursii elegantiae latini sermonis. (Aloisiae Sigeae Toletanae satyrae sotadicae de arcanis amoris et veneris. Pars altera).
Entstehungsort: [Niederlande]
Entstehungszeit: [um 1680]
Provenienz: Die Herkunft des seltenen Druckes in einem braunen Ledereinband mit Goldpressung am Buchrücken ist unbekannt. Ein Besitzvermerk auf dem Vorsatzblatt wurde ausgeschnitten. Der Band gelangte nach 1826 in die UB München.
[PDF, 84MB]

Cim. 66 (= 8 P.germ. 3057)
Ell, Hieronymus
Ein schon Lied new gemacht von der schonen Maria zu Regenspurg : in dem Thon Von erst so wol wir loben.
Entstehungsort: Regensburg
Entstehungszeit: 1519
Provenienz: Die Herkunft dieses Regensburger Einblattdruckes ist unbekannt. Er gelangte nach 1826 in die UB München.
[PDF, 2MB]

Cim. 67 (= 8 H.eccl. 27)
Wundervolles Leben und kostbarer Tod der seligen Angela Merici, Stifterinn der Gott geheiligten Klosterjungfrauen unter dem Namen und Schutz der heiligen Ursula vorhin mit Gutheißung des Apostolischen Stuhls zu Rom von dem Advokaten ihres Heiligsprechungsprocesses selbsten Französisch herausgegeben, und in das Deutsche übersetzt von einem Priester Benediktiner Ordens in Niederbaiern.
Entstehungsort: Straubing : Betz
Entstehungszeit: 1769
Provenienz: Der Druck zeichnet sich durch einen roten Samteinband mit Gold- und Silberstickerei aus. Auf dem Vorderdeckel des Prachteinbands ist das Wappen des Benediktinerklosters Niederaltaich zur Zeit des Abtes Augustin Ziegler (1764-1775) eingestickt. 774 Bände gelangten aus Niederaltaich im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut.
[PDF, 90MB]

Cim. 68 (= 2 Theol. 485)
Vigerius, Marcus
Decachordum Christianum Julio II. Pont. Max. dicatum. Controversia de excellentia instrumentorum Dominicae passionis.
Entstehungsort: [Nürnberg:] Koberger; Hagenau: Anshelm und Albrecht
Entstehungszeit: 1517
Provenienz: Der mit einem schwärzlichen Rindsledereinband auf Holz und Blindpressung versehene Druck enthält zehn Holzschnitte des Dürer-Schülers Hans Leonhard Schäufelein (1480/85-1538/40), die Holzschnitt-Titeleinfassung fertigte Urs Graf (1485-1528) an. Er stammt aus dem Besitz von Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727), der von 1696 bis 1727 als Fürstbischof von Freising wirkte, und dürfte als Säkularisationsgut an die UB Landshut um 1803 gelangt sein.
[PDF, 633MB]

Cim. 68a (= 2 Theol. 485a)
[Vigerius, Marcus]
[Decachordum Christianum Julio II. Pont. Max. dicatum. Controversia de excellentia instrumentorum Dominicae passionis].
Entstehungsort: [Fano: Hieronymus Soncinus]
Entstehungszeit: [1507]
Provenienz: Der mit einem schwarzen Rindsledereinband auf Holz und Goldpressung versehene Pergamentdruck enthält zehn ganzseitige und 35 kleine Holzschnitte von Florio Vavassore. Er stammt aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575); er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 767MB]

Cim. 68b (= 2 Theol. 485ab)
Vigerius, Marcus
Decachordum Christianum Julio II. Pont. Max. dicatum.
Entstehungsort: Fano: Hieronymus Soncinus
Entstehungszeit: 1507
Provenienz: Der mit einem hellen Ledereinband auf Holz sowie Linien- und Stempelverzierungen versehene Druck enthält zehn ganzseitige und 35 kleine Holzschnitte von Florio Vavassore. Das ursprüngliche Kettenbuch verfügt über ein gemaltes Exlibris der Ingolstädter Artistenfakultät mit handschriftlichem Vermerk des Notars Georg Schönlöner.
[PDF, 723MB]

Cim. 69 (= 2 Inc. lat. 539z)
Justinianus,
Institutiones. Mit der Glossa ordinaria des Franciscus Accursius <Senior>
Entstehungsort: [Mainz, Offizin Peter Schöffer]
Entstehungszeit: [1468]
Provenienz: Der mit einem schwärzlichen Rindsledereinband auf Holz sowie Blindpressung (Streicheisenlinien, Rauten und kleine Kreise mit Vögeln) versehene Wiegendruck auf Pergament mit roten und blauen Lombarden stammt aus dem Besitz des katholischen Theologen und Prokanzlers der Universität Ingolstadt Albert Hunger (1545-1604). Daß das Exemplar schon Ende des 18. Jahrhunderts für wertvoll erachtet wurde, läßt eine Bleistiftbemerkung im hinteren Innendeckel erkennen, derzufolge das Buch wegen seines Wertes 1796 nach München verbracht worden sei, um es vor den Gefahren der erwarteten Belagerung Ingolstadts während der Französischen Revolutionskriege zu schützen.
[PDF, 491MB]

Cim. 70 (= 4 P.germ. 288)
Lessing, Gotthold Ephraim
Minna von Barnhelm, oder das Soldatenglück. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing.
Entstehungsort: Leipzig
Entstehungszeit: 1890
Provenienz: Die Prachtausgabe in einem Pergamenteinband mit Gold- und Farbdruck, die zur Feier der Enthüllung des in Berlin für Lessing errichteten Denkmals herauskam, schenkte der Herausgeber Carl Robert Lessing, ein Großneffe des berühmten Dichters, der Universitätsbibliothek München 1890; sein Brief vom 11. Oktober 1890 ist nach dem Vorsatzblatt eingefügt. Carl Robert Lessing (1827-1911) war Miteigentümer und Herausgeber der „Vossischen Zeitung“, Landgerichtsdirektor in Berlin sowie Kunst- und Büchersammler.
[PDF, 465MB]

Cim. 71 (= 4 P.germ. 235)
Sammelband von 14 Drucken mit historischen Dichtungen der Frühen Neuzeit.
Entstehungsort: Nürnberg, Basel, Augsburg u. a.
Entstehungszeit: 1520-1782
Provenienz: Die Herkunft des Sammelbandes in einem Halbleineneinband des 19. Jahrhunderts mit zum Teil äußerst seltenen Drucken ist unbekannt. Nur der elfte Titel enthält einen handschriftlichen Besitzvermerk des Ingolstädter Jesuitenkollegs. Die frühneuzeitlichen Drucke dürften als Säkularisationsgut in die UB Landshut nach 1803 gelangt und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Sammelband vereinigt worden sein.
[PDF, 332MB]

Cim. 72 (= 2 P.germ. 44)
Maximilian <Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.>,
Die geverlicheiten und einsteils der geschichten des loblichen streytparen und hochberümbten helds und Ritters herr Tewrdannckhs.
Entstehungsort: Nürnberg: Johann Schönsperger
Entstehungszeit: [1517]
Provenienz: Das bekannte Werk von Kaiser Maximilian I. (1459-1519) in einem Halblederband des 19. Jahrhunderts zeichnet sich durch die vielen Holzschnitte bekannter Künstler wie Leonhard Beck (1480-1542), Hans Schäufelein (1480/85-1538/40) oder Hans Burgkmair (1473-1531) aus. Den Druck und die Herausgabe der Erstauflage 1517 besorgte Johann Schönsperger d. Ä. (1455-1521), seit 1508 kaiserlicher Hofbuchdrucker, in Nürnberg; er war auf Wunsch des Hofes für diesen Auftrag von Augsburg, wo er seine Offizin betrieb, nach Nürnberg umgezogen. Die kursive Gestaltung der Kleinbuchstaben mit scharfen Brechungen und die sogenannten Quadrangeln, die quadratischen Verdickungen der Enden des Buchstabenschafts auf der Grundlinie, kennzeichnen die von Schönsperger nach Vinzenz Rockners Entwurf geschnittene Frakturschrift. Das Exemplar der UB München stammt aus dem Vorbesitz von Carl Heinrich Edler von Kehling in München, der es 1687 als seinen Besitz ausweist. Der Druck enthält ferner einen Besitzvermerk der UB Landshut; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin zwischen 1800 und 1826 gelangte, ist unbekannt.
[PDF, 898MB]

Cim. 72a (= 2 P.germ. 45)
Maximilian, <Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.>
Die geüerlicheiten und einns teils der geschichten des löblichen streitbaren und hochberümbten helds und Ritters Tewrdannchs.
Entstehungsort: Augsburg: Hans Schönsperger
Entstehungszeit: 1519
Provenienz: Die Augsburger Ausgabe von 1519 ist von größter Seltenheit; außer der Universitätsbibliothek München besitzt weltweit nur noch eine weitere Bibliothek ein Exemplar. Das bekannte Werk von Kaiser Maximilian I. (1459-1519) in einem Halblederband des 19. Jahrhunderts stammt aus dem Augustinerchorherrenstift Polling, aus dessen Bibliothek 7.354 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten.
[PDF, 956MB]

Cim. 73 (= 2° Cod. ms. 6)
Eusebius <Caesariensis> u. a.,
[Sammelhandschrift: Chronicorum Canones, Chronica Gallica, Annales Weissenburgenses, Chronicon Laurissense breve, Nomina regum Francorum].
Entstehungsort: Lotharingien und Weißenburg im Elsass
Entstehungszeit: 11. Jahrhundert
Provenienz: Die in das 11. Jahrhundert datierende Sammelhandschrift in einem Pergamenteinband mit blindgepresstem Schweinslederrücken aus dem 16. Jahrhundert stammte aus dem Besitz des Augsburger Bischofs Johann Egolph von Knöringen (1537-1575), der 1573 seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung der UB Ingolstadt vermachte.
[PDF, 176MB]

Cim. 74 (= 4 Math. 863)
Waldseemüller, Martin and (Ringmann, Matthias)
Cosmographiae introductio: cum quibusdam geometriae ac astronomiae principiis ad eam rem necessariis.
Entstehungsort: Deodati <St. Dié>
Entstehungszeit: 1507
Provenienz: Der Frühdruck stammte aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt. Der überaus seltene Druck in einem Landshuter Bibliothekseinband des 19. Jahrhunderts enthält zwischen Blatt 14 und 15 eine zweiseitige, in flüchtiger Federzeichnung mit Flächenkolorit ausgeführte handschriftliche Weltkarte Glareans.
[PDF, 73MB]

Cim. 75 (= 2 P.eccl. 751)
Sichard, Johann
En Damus Chronicon Divinum Plane Opus Eruditissimorum Autorum : Repetitum Ab Ipso Mundi Initio, ad Annum Usque Salutis M.D.XII. Eusebii Pamphili Caesariensis, D. Hieronymo interprete. D. Hieronymi Presbyteri. Prosperi Aquitanici. M. Aurelij Cassiodori Patricij Rom: Hermanni Contracti Comitis Veringen: Matthaei Palmerij Florentini. Matthaei Palmerij Pisani.
Entstehungsort: Basileae <Basel>, Offizin Henricus Petrus <Heinrich Petri>
Entstehungszeit: 1529
Provenienz: Der Druck stammt aus dem Besitz des Humanisten und Historiographen Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern. Der vordere Innendeckel und die Vorsatzblätter sind mit seiner Handschrift bedeckt, ein Teil der zahlreichen Randnotizen dürfte ebenfalls von ihm stammen. Der Band enthielt ursprünglich zwei weitere Werke, nämlich Cim. 75a (= 2 P.eccl. 816) sowie W 2 Hist. 571a, das einen Besitzvermerk des Benediktinerklosters Weltenburg unter Abt Benedikt Werner (1748-1830), des letzten Abtes von Weltenburg vor der Säkularisation 1803, für das Jahr 1791 aufweist. Bereits 1838 war der Band schon auseinandergerissen worden.
[PDF, 1GB]

Cim. 75a (= 2 P.eccl. 816)
Beda <Venerabilis>,
De natura rerum et temporum ratione libri duo.
Entstehungsort: Basileae <Basel>, Offizin Henricus Petrus <Heinrich Petri>
Entstehungszeit: 1529
Provenienz: Der Druck stammt aus dem Besitz des Humanisten und Historiographen Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern; er war bis 1838 Bestandteil von Cim. 75.
[PDF, 238MB]

Cim. 76 (= 8 H.eccl. 4636)
<Papa, X.>, Leo
Bulla contra errores Martini Lutheri et sequacium.
Entstehungsort: [Landshut, Weissenburger]
Entstehungszeit: [1521]
Provenienz: Die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ Leos X. (1475-1521) als Antwort auf Martin Luthers (1483-1546) 95 Thesen wurde aus einem Sammelband im 19. Jahrhundert herausgelöst; die Herkunft ist unbekannt.
[PDF, 11MB]

Cim. 76a (= 4 H.eccl. 3267)
<Papa, X.>, Leo
Bulla contra errores Martini Lutheri et sequacium.
Entstehungsort: Rom, Mazochius
Entstehungszeit: 1520
Provenienz: Die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ Leos X. (1475-1521) als Antwort auf Martin Luthers (1483-1546) 95 Thesen wurde aus einem Sammelband im 19. Jahrhundert herausgelöst; die Herkunft ist unbekannt.
[PDF, 16MB]

Cim. 76b (= 4 H.eccl. 3270)
<Papa, X.>, Leo
Bulla contra errores Martini Luther et sequatium. Cum mandato reverendissimi domini episcopi Ratisponen[sis].
Entstehungsort: [Ingolstadt, Lutz]
Entstehungszeit: [1521]
Provenienz: Die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ Leos X. (1475-1521) als Antwort auf Martin Luthers (1483-1546) 95 Thesen wurde aus einem Sammelband im 19. Jahrhundert herausgelöst; sie stammte aus der Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs und kam nach dessen Auflösung 1773 an die UB Ingolstadt.
[PDF, 13MB]

Cim. 76c (= 4 H.eccl. 3271)
<Papa, X.>, Leo
Bulla contra errores Martini Luther et sequacium. Cum mandato reverendissimi domini episcopi Augusten[sis].
Entstehungsort: [Ingolstadt, Lutz]
Entstehungszeit: [1520]
Provenienz: Die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ Leos X. (1475-1521) als Antwort auf Martin Luthers (1483-1546) 95 Thesen wurde aus einem Sammelband im 19. Jahrhundert herausgelöst; die Herkunft ist unbekannt.
[PDF, 13MB]

Cim. 76d (= 4 H.eccl. 3272)
<Papa, X.>, Leo
Bulla contra errores Martini Luther et sequacium. Cum mandato reverendissimi domini episcopi Eistetten[sis].
Entstehungsort: [Ingolstadt, Lutz]
Entstehungszeit: [1520]
Provenienz: Die päpstliche Bannandrohungsbulle „Exsurge Domine“ Leos X. (1475-1521) als Antwort auf Martin Luthers (1483-1546) 95 Thesen wurde aus einem Sammelband im 19. Jahrhundert herausgelöst; die Herkunft ist unbekannt.
[PDF, 14MB]

Cim. 77 (= 4 P.germ. 164)
Dit is de historie van de[n] vier heems kindere[n].
Entstehungsort: Leiden: Jan Seversz
Entstehungszeit: 1508
Provenienz: Die Herkunft dieses weltweit unikalen niederländischen Druckes mit vielen Holzschnitten in einem Halbleineneinband des 19. Jahrhunderts ist unbekannt, er gelangte nach 1800 in den Bestand der UB Landshut; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin gelangte, läßt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 174MB]

Cim. 78 (= 4 Inc.lat. 47)
<de Bury>, Richardus
Philobiblon.
Entstehungsort: Köln: [Drucker von Augustinus, ‘De fide’]
Entstehungszeit: 1473
Provenienz: Die Herkunft des mit roten Initialen geschmückten, rubrizierten Wiegendrucks in einem Halbledereinband des 18. Jahrhunderts ist unbekannt. Er gelangte in den Zimelienbestand der UB München, da man ihn im 19. Jahrhundert irrtümlicherweise für ein Rarum hielt.
[PDF, 62MB]

Cim. 79 (= 2° Cod. ms. 604)
Tractatus de herbis.
Entstehungsort: nördlich der Alpen
Entstehungszeit: nach 1440
Provenienz: Die lateinische Bastarda-Handschrift war vermutlich ursprünglich für ein Spital bestimmt, befand sich aber seit 1486/87 (1496?) im Besitz Heinrich Hackers aus Rettlingen.
[PDF, 398MB]

Cim. 80 (= 4° Cod. ms. 910)
Notker <der Deutsche>,
Fragment aus der Psalmübersetzung 21,19-22,3 (Baumburger Blatt).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 11. Jahrhundert
Provenienz: Das in einer karolingischen Minuskel geschriebene Fragment besteht aus einem Pergamentblatt und wurde bis 1853 als Einband für 8° Med. 220 verwendet. Der Fundband stammt aus dem 1803 säkularisierten Augustiner-Chorherrenstift Baumburg. In Blattgröße und Zeilenanzahl stimmt es mit einem Fragment der BSB München überein, das aus Seeon stammt. Wegen der räumlichen Nähe Baumburgs zu Seeon ist es möglich, daß beide Fragmente aus dem gleichen Codex stammen.
[PDF, 2MB]

Cim. 80a (=2° Cod. ms. 754)
Albrecht <von Scharfenberg>,
Der jüngere Titurel (Fragmente).
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Von den drei Blatt Pergament sind je zwei Streifen verschiedener Breite sowie kleinere Bruchstücke erhalten. Die Strophen in bairischer Mundart sind fortlaufend geschrieben, die Schrift ist eine gotische Buchschrift von einer Hand und ist zu Strophenbeginn abwechselnd mit roten und blauen Lombarden versehen. Die Fundbände der Fragmente sind unbekannt.
[PDF, 6MB]

Cim. 80b(1 (= 8° Cod. ms. 154)
Wolfram <von Eschenbach>,
Fragmente aus Parzival und Titurel.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1300
Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem waagerecht zu Heftfalzen zerschnittenen Blatt sind sieben Streifen der oberen Hälfte erhalten. Der Text ist in gotischer Buchschrift von zwei Händen geschrieben.
[PDF, 876kB]

Cim. 80b(2 (= 8° Cod. ms. 154)
Wolfram <von Eschenbach>,
Fragmente aus Parzival und Titurel.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1300
Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem senkrecht zerschnittenen Pergamentblatt sind vier Streifen erhalten. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
[PDF, 535kB]

Cim. 80b(3 (= 8° Cod. ms. 154)
Wolfram <von Eschenbach>,
Fragmente aus Parzival und Titurel.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1300
Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Von dem senkrecht zerschnittenen Pergamentblatt sind vier Streifen erhalten. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
[PDF, 617kB]

Cim. 80b(4 (= 8° Cod. ms. 154)
Wolfram <von Eschenbach>,
Fragmente aus Parzival und Titurel.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1300
Provenienz: Die Pergamentstreifen wurden aus der 214 Blatt umfassenden lateinischen Sammelhandschrift 8° Cod. ms. 154 gelöst, die in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden ist. Das Pergamentblatt ist am oberen und unteren Rand beschnitten, es entstand jedoch kein Textverlust. Der Text ist von einer Hand in gotischer Buchschrift geschrieben und ist mit roten Initialen zu Strophenbeginn versehen.
[PDF, 737kB]

Cim. 81 (= 8 P.germ. 796)
Die historie van Peeter van provencen Ende die schoone Maghelone van Napels.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1517
Provenienz: Die Herkunft dieses weltweit unikalen Druckes mit einigen Textholzschnitten in einem Halbleineneinband des 19. Jahrhunderts ist unbekannt, er gelangte in der Frühen Neuzeit in den Bestand der UB Ingolstadt; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin gelangte, läßt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 78MB]

Cim. 82(1 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 8 Einzelblätter aus dem Evangelium nach Matthäus.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die Herkunft des Fragments ist unbekannt; es bildete bis 1908 den Umschlag von 2° Jus. 98.
[PDF, 30MB]

Cim. 82(2 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 4 Doppelblätter aus Hiob und Psalmen.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die Herkunft des Fragments ist unbekannt; es bildete den Umschlag von 4° Bibl. 275.
[PDF, 32MB]

Cim. 82(3 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 1 Blatt Liber II Regum.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die Herkunft des Fragments ist unbekannt; es wurde 1907 aus einer Dublette abgelöst.
[PDF, 3MB]

Cim. 82(4 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 1 Blatt: Judith, Prologus (Schluß).
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Das Fragment stammt aus dem Kloster der Augustiner-Chorherren in St. Zeno (Bad Reichenhall); es wurde 1907 aus 8° Theol. 38a abgelöst.
[PDF, 2MB]

Cim. 82(5 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 1 Doppelblatt Judith.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die Herkunft des Fragments ist unbekannt; es bildete bis 1906 den Umschlag von 4° Theol. 1271.
[PDF, 7MB]

Cim. 82(6 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 1 Blatt Judith.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die Herkunft des Fragments ist unbekannt; es bildete bis 1907 den Umschlag von 4° Philos. 2.
[PDF, 3MB]

Cim. 82(7 (= 2° Inc. lat. 1207)
Biblia latina (Fragmente der B 36): 1 Blatt Jeremias.
Entstehungsort: Mainz oder Bamberg
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Das Fragment stammt aus dem Jesuitenkolleg Ingolstadt; es bildete bis 1906 den Umschlag von 4° Cod. ms. 106.
[PDF, 3MB]

Cim. 83 (= 8 H.eccl. 762a)
Eisengrein, Martin
Unser liebe Fraw zu Alten Oetting. Das ist Von der uralten H. Capellen unser Lieben Frawen und dem Für. Stifft. S. Philip unnd Jacob zu Alte[n] Oetting: Was auch von den vilen Wunderzaichen, Haylthumb, Kirchfärten, Creützgängen, Erscheinungen und Hülff der Hayligen etc. desselben und anderer ort zuhalten sey. Und Wie die Bayrn, zu dem Christlichen, Catholischen Glauben bekehrt worden.
Entstehungsort: Ingolstadt
Entstehungszeit: 1571
Provenienz: Der Pergamentdruck mit Goldschnitt befindet sich in einem hellbraunen Samteinband auf dünnem Holz mit Ecken, Buckeln und zwei Schließen aus vergoldetem Silber. Der Buckel des Vorderdeckels zeigt die „Patrona Bavariae“, der des Hinterdeckels das Wappen Eisengreins in Gravierung; auf der Rückseite des zweiten Blattes befindet sich eine kolorierte Darstellung der „Patrona Bavariae“. Der Prachtband stammt aus dem Vorbesitz des Theologen und Vizekanzlers der Universität Ingolstadt Martin Eisengrein (1535-1578), der neben Johannes Eck als geistiges Haupt der Gegenreformation in Bayern gelten darf.
[PDF, 162MB]

Cim. 84 (= 8° Cod. ms. 432)
Flandrisches Horarium.
Entstehungsort: Flandern (vermutlich Brügge)
Entstehungszeit: um 1460
Provenienz: Die in einer sorgfältigen italienischen oder spanischen Rotunda in grau-brauner Tinte von einer Hand verfaßte Pergamenthandschrift mit 13 Miniaturen zeigt im Buchschmuck alle Merkmale der Werkstatt Willem Vrelants um 1460 bis 1470 in Brügge. Das spätmittelalterliche Stundenbuch stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 72MB]

Cim. 85 (= 8 Asc. 5548)
Heures à l’usage de Paris.
Entstehungsort: Paris
Entstehungszeit: 1513
Provenienz: Der Pergamentdruck mit 19 blattgroßen kolorierten Holzschnitten aus der neutestamentlichen Geschichte und 16 kleinen kolorierten Holzschnitten mit Darstellungen aus der Heiligenlegende stammt aus dem Vorbesitz des elsässischen Theologen Augustin Calmet (1672-1757). Die UB München erwarb den prächtigen Druck auf einer Auktion des Antiquariats Hiersemann 1941 für 4.500 Reichsmark.
[PDF, 136MB]

Cim. 86 (= 2° Cod. ms. 676)
Petrarca, Francesco and Guido <de Columnis>,, and Bonjohannes <de Messina>,
[Sammelhandschrift: Hortus virtutum].
Entstehungsort: Erfurt
Entstehungszeit: 1460
Provenienz: Die in einer Bastarda von einer Hand abgefaßte und rubrizierte Handschrift wurde 1460 in Erfurt geschrieben. Die Datierung des Schreibers kann für die ganze Handschrift gelten, da die Texte ohne Duktusunterschied und auf Papier mit gleichem Wasserzeichen verfaßt wurden. Den braunen Ledereinband mit Blindpressung fertigte der berühmte Erfurter Buchbinder Johannes Fogel an. Fogel stammte aus Frankfurt am Main, wurde 1455 an der Universität Erfurt immatrikuliert und war bis etwa 1461/62 als Buchbinder in Erfurt tätig; seine vorzüglichen Einbände sind mit zahlreichen spätgotischen Einzelstempeln geschmückt und durch seinen Namensstempel gekennzeichnet. Aus seiner Werkstatt stammt der Einband des heute im Eton College verwahrten Exemplares der 42zeiligen Gutenbergbibel. Die Papierhandschrift gelangte 1616 in die Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs und kam nach dessen Auflösung 1773 an die UB Ingolstadt.
[PDF, 718MB]

Cim. 87(1 (= 2 Inc.lat. 69a(1)
Hieronymus, Sophronius Eusebius
Commentaria in Bibliam (Ed.: Bernardinus Gadolus).
Entstehungsort: Venetiis <Venedig>, Offizin Johannes und Gregorius de Gregoriis, de Forlivio
Entstehungszeit: 1497/98
Provenienz: Der zweibändige Wiegendruck stammte ursprünglich aus dem Besitz des Erasmus von Rotterdam (1465/69-1536); in beiden Bänden befindet sich auf der Versoseite des letzten Blattes der Eintrag „Sum Erasmi“. Das Werk gelangte später in den Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und enthält Marginalien aus seiner Feder. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 1GB]

Cim. 87(2 (= 2 Inc.lat. 69a(2)
Hieronymus,
Commentaria in Bibliam (Ed.: Bernardinus Gadolus).
Entstehungsort: Venetiis <Venedig>, Offizin Johannes und Gregorius de Gregoriis, de Forlivio
Entstehungszeit: 1498
Provenienz: Der zweibändige Wiegendruck stammte ursprünglich aus dem Besitz des Erasmus von Rotterdam (1465/69-1536); in beiden Bänden befindet sich auf der Versoseite des letzten Blattes der Eintrag „Sum Erasmi“. Das Werk gelangte später in den Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) und enthält Marginalien aus seiner Feder. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 1GB]

Cim. 87a (= 4 A.gr. 152)
<Laertius>, Diogenes
Peri biōn, dogmatōn kai apophthegmatōn tōn en philosophia eudokimēsantōn. biblia deka.
Entstehungsort: Basel: Froben
Entstehungszeit: 1533
Provenienz: Der Druck in einem braunen Ledereinband mit Blindpressung stammte ursprünglich aus dem Besitz des Erasmus von Rotterdam (1465/69-1536), der ihn nach dem Besitzeintrag auf dem Titelblatt dem Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563) schenkte. Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der UB Ingolstadt.
[PDF, 389MB]

Cim. 88 (= 8 Asc. 5549)
[Litaniae] [Gebetbuch des Kaisers Leopold I.].
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: [um 1680]
Provenienz: Das Gebetbuch in einem schwarzen Ledereinband auf dünnen, stark nach außen gewölbten Holzdeckeln mit weiß-schwarz emaillierten Goldblechecken und -schließen sowie einem grün, rot und blau emaillierten, ovalen Schild aus Gold in der Mitte des Vorderdeckels, das den Heiligen Sigismund von Burgund zeigt, stammt aus dem Vorbesitz Kaiser Leopolds I. (1640-1705) und gelangte später in die Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
[PDF, 98MB]

Cim. 89 (=4° Cod. ms. 1097)
Altpolnisches Gebetbuch des Wojciech Gasztołd.
Entstehungsort: Kloster Mogila bei Krakau
Entstehungszeit: um 1528
Provenienz: Die Pergamenthandschrift mit 16 ganzseitigen Miniaturen stammt aus der Sammlung des Ingolstädter Theologen und Kunstsammlers Ferdinand Orban (1655-1732). Ihr roter Samteinband ist mit zehn Beschlägen und zwei Schließen aus vergoldetem Silber verziert. Seit 1725 befand sich die Orbansche Sammlung in einem eigens dafür vom Jesuitenorden errichteten Bau in Ingolstadt.
[PDF, 198MB]

Cim. 90 (= 4° Cod. ms. 1101)
Schweitzer, Albert
Zwei Briefe und drei Photographien mit Widmung.
Entstehungsort: Lambaréné (Gabun)
Entstehungszeit: 1965
Provenienz: Die Briefe und Photographien mit Widmung des bekannten Friedensnobelpreisträgers und Arztes stammen aus dem Vorbesitz von Lieselotte Resch (* 1924), die mit Albert Schweitzer (1875-1965) in Kontakt stand; die Diplom-Bibliothekarin war seit 1946 über Jahrzehnte an der UB München tätig, in deren Obhut sie 1969 die Dokumente gab.
[PDF, 4MB]

Cim. 91 (=4° Cod. ms. 941)
Anselm <von Laon>,
Scholien zu Lucans Pharsalia (IV, 244-423; VI, 261-378; VII, 192-471; VIII, 75-201; IX, 258-422).
Entstehungsort: Augustinerchorherrenstift Beuerberg
Entstehungszeit: letztes Viertel des 12. Jahrhunderts
Provenienz: Alle vier Fragmentstücke stammen aus der gleichen Handschrift und wurden aus den Deckeln von 2° Cod. ms. 138 herausgelöst. Die Charakteristika der Handschrift lassen eine Lokalisierung nach Süddeutschland zu, also in den Umkreis der Provenienz des Fundbandes (Augustinerchorherrenstift Beuerberg).
[PDF, 6MB]

Cim. 92 (= Nachlass Adalbert Kuhn)
Grimm <Familie>,
30 Briefe der Familie Grimm.
Entstehungsort: Berlin
Entstehungszeit: 1847-1865
Provenienz: Die Sammlung enthält 25 Briefe von Jakob Grimm (1785-1863), einen Brief von Wilhelm Grimm (1786-1859), einen Brief von Auguste Grimm (Tochter Wilhelm Grimms), zwei Briefe von Herman Grimm (1828-1901, Sohn Wilhelm Grimms) und einen Brief von Dorothea Grimm (Frau Wilhelm Grimms). Die Briefe befanden sich ursprünglich im Nachlass des Indogermanisten Adalbert Kuhn (1812-1881) und wurden 1985 in den Zimelienbestand überführt.
[PDF, 36MB]

Cim. 93 (= 8° Cod. ms. 431)
Hieratische Papyrusfragmente.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: Spätantike
Provenienz: Die Papyrusfragmente stammen aus der Sammlung des Ingolstädter Theologen und Kunstsammlers Ferdinand Orban (1655-1732). Seit 1725 befand sich dessen Sammlung in einem eigens dafür vom Jesuitenorden errichteten Bau in Ingolstadt. Zwischen 1940 und 1981 hatte das Ägyptologische Seminar der LMU die Papyri als Leihgabe.
[PDF, 977kB]

Cim. 94 (= 4° Cod. ms. 874)
Glagolitisches Missalefragment.
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Das in einer kroatisch-eckigen Glagolica gehaltene Fragment ist rubriziert und verfügt über zwei Initialen mit Flechtornament; es dürfte aus einem Bucheinband abgelöst worden sein. Der Fundband des Pergamentfragments ist unbekannt.
[PDF, 7MB]

Cim. 95 (= 8° Cod. ms. 177)
[Hymnen an äthiopische Heilige].
Entstehungsort: unbekannt
Entstehungszeit: um 1700
Provenienz: Die Herkunft der sehr sorgfältig geschriebenen äthiopischen Pergamenthandschrift in einem Holzdeckeleinband mit gepunztem Leder, dessen Innenseiten mit grüner Seide beklebt sind, ist unbekannt. Sie gelangte nach 1826 in den Bestand der UB München; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen die nordostafrikanische Handschrift dorthin gelangte, läßt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 11MB]

Cim. 96 [= 2 Inc.lat. 1201(5 ]
Schönau, Ekbert von
Oratio Respice Domine.
Entstehungsort: [Mainz], möglicherweise auch [Bamberg]
Entstehungszeit: [um 1457], möglicherweise auch um 1470
Provenienz: Der Einblattdruck mit dem 21-zeiligen lateinischen Gebet ist ein Unikat. Er wurde mit der ältesten Gutenbergtype gesetzt und aus 2 Inc.lat. 56 ausgelöst.
[PDF, 2MB]

Cim. 97 (= 2 Theol. 474)
<Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.>, Maximilian
Oratio ad suu[m] proprium angelu[m] [Gebetbuch Kaiser Maximilians I.].
Entstehungsort: [Augsburg:] Johann Schönsperger
Entstehungszeit: 1514
Provenienz: Das Gebetbuch Kaiser Maximilians I. (1459-1519) wurde 1514/15 in Augsburg in einer Auflage von zehn Exemplaren gedruckt, von denen sich fünf weltweit erhalten haben. Es war entweder zum persönlichen Gebrauch Kaiser Maximilians I. oder für den St. Georgs-Orden bestimmt und ist wegen seiner kunstvollen Typographie berühmt. Maximilian wünschte, der Druck sollte einer Handschrift ähnlich sein. Nach Vorlagen aus der kaiserlichen Kanzlei entwarf der Sekretär Vinzenz Rockner eine Vorlage für den Typensatz; sie gilt als Vorstufe der Fraktur. Der seltene Druck in einem Pappband des 19. Jahrhunderts befand sich schon zu Ingolstädter Zeit im Besitz der Universitätsbibliothek.
[PDF, 183MB]

Cim. 98 (= 2 Liturg. 48)
Arrivabene, Pietro
Missale secundum usum Sancte Romane ecclesie.
Entstehungsort: Venetiis <Venedig>, Offizin Lucas Antonius de Giuanta <Lucantonio Giunta>
Entstehungszeit: 1502
Provenienz: Die Postinkunabel, die in Deutschland nur die UB München besitzt, zeichnet sich durch 31 Holzschnittbildinitialen und rund 200 kleinere Holzschnittinitialen aus. Alle Holzschnitte sind mit Blattgold belegt und sorgfältig koloriert, Blumenranken verzieren drei Druckblätter. Beim Holzdeckeleinband mit Lederbezug und zwei Schließen des 16. Jahrhunderts wurden die Metallbeschläge zum Teil entfernt. Die Herkunft der Postinkunabel ist unbekannt. Sie gelangte zu Beginn des 19. Jahrhunderts vermutlich als Säkularisationsgut in die UB Landshut.
[PDF, 706MB]

Cim. 99
Stammbuch der Familie Witkop.
Entstehungsort: München u. a.
Entstehungszeit: 1901-1995
Provenienz: Das Stammbuch des Germanisten Philipp Witkop (1880-1942) und seines Sohnes Bernhard Witkop (1917-2010), der Schüler des Chemie-Nobelpreisträgers Heinrich Wieland (1877-1958) war und ab 1947 in Harvard lehrte, erhielt die Universitätsbibliothek München im Februar 2001 als Geschenk. Im Stammbuch finden sich unter anderem Autographen von Thomas Mann (1875-1955), Hermann Hesse (1877-1962), Stefan Zweig (1881-1942) oder Ricarda Huch (1864-1947).
[PDF, 193MB]

Cim. 100 (= 2° Cod. ms. 156)
Moosburger Graduale.
Entstehungsort: Kollegiatstift St. Kastulus in Moosburg
Entstehungszeit: um 1360
Provenienz: Die mit Zierinitialen vom Lombardentyp mit reichem Fleuronnée ausgestattete Pergamenthandschrift nimmt unter den in Deutschland niedergeschriebenen lateinischen Musikhandschriften des Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Das Kollegiatstift Moosburg wurde 1598 auf Veranlassung Herzog Wilhelms V. nach Landshut transferiert und im Zuge der Säkularisation 1803 aufgehoben; die imponierende Handschrift gelangte als Säkularisationsgut in die UB Landshut.
[PDF, 1GB]

Cim. 101 (= 4° Cod. ms. 989)
Petrus <Pictaviensis>,
Compendium Historiae in Genealogiam Christi.
Entstehungsort: Oberrhein
Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
Provenienz: Der Rotulus ist leporelloartig gefaltet. Die sechs in Längsrichtung aneinandergeklebten Pergamentstreifen sind in Textualis von einer Hand beschriftet. Außerdem finden sich einige Zusätze aus dem 15. Jahrhundert von einer Hand in Bastarda. Die Herkunft der Handschrift, die Signaturen aus Ingolstädter Zeit trägt, ist unbekannt.
[PDF, 51MB]

Cim. 103 (= 2° Cod. ms. 592)
Stoehr, Lorenz
Die fünff Corpora Regularia, auff Viel und Mancherley Arth und Weis zerschnitten. Geometria et Perspectiva.
Entstehungsort: vermutlich Augsburg
Entstehungszeit: zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts (Datierungen finden sich für 1562, 1564, 1584 und 1599)
Provenienz: Die Handschrift mit 454 kolorierten Zeichnungen von komplexen dreidimensionalen Gebilden stammt aus dem Vorbesitz des Freisinger Bischofs Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727). Der in Augsburg lebende Künstler steigert sich von den anfangs lehrhaft dargestellten fünf regulären Polyedern und ihren Modulationen zu ungewohnten Formen und dekorativen Arrangements geometrischer Körpergruppen. Ganz im Geiste des Manierismus werden Polyeder spielerisch zu teils skurrilen Gebilden zusammengesetzt, es dominiert die künstliche und ornamentale Wirkung dieser geometrischen Stilleben.
[PDF, 493MB]

Cim. 104 (= 8° Med. 2014)
[Ellenbog], [Ulrich]
Von den gifftigen Besen Temmpffen unn Reüchen, der Metal, als Silber, Quecksilber Bley und anders So die edlen handtwerck des Goltschmidens, und ander arbaiter in des feür sich gebrauchen müssen : Wie sie sich da mit halten und die gift vertreibe[n] solle[n].
Entstehungsort: [Augsburg: Ramminger]
Entstehungszeit: [um 1525]
Provenienz: Das um 1473 handschriftlich entstandene Pamphlet des Feldkircher Humanisten und Arztes Ulrich Ellenbog (1435-1499) darf als erstes Werk der Industriemedizin bzw. -toxikologie gelten. Die Herkunft dieses weltweit unikalen Druckes ist unbekannt, er gelangte nach 1826 in den Bestand der UB München; auf welchen Wegen und aus welchen Gründen er dorthin gelangte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.
[PDF, 4MB]

Cim. 105 (= 2° Cod. ms. 402)
Kleider-Büch der regierenden Fürsten und Herzogen in Beyeren von Anno 1508-1566.
Entstehungsort: vermutlich Augustinerchorherrenstift Beuerberg
Entstehungszeit: 18. Jahrhundert
Provenienz: Die frühneuzeitliche Handschrift in einem Halbledereinband des 18. Jahrhunderts zeichnet sich durch 115 durchgehend kolorierte, große Federzeichnungen aus. Sie stammt aus dem Vorbesitz des Augustinerchorherrenstifts Beuerberg, aus dessen Bibliothek 439 Bücher im Zuge der Säkularisation 1803 in die UB Landshut gelangten. Vergleichsexemplare des Hofkleiderbuchs befinden sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München (Cgm 1950-1952), bei Cim. 105 handelt es sich jedoch um das vollständigste Exemplar.
[PDF, 705MB]

Cim. 106 (= 2° Cod. ms. 596)
Leowitz, Cyprian von
Figurae Eclipsium 1554-1599.
Entstehungsort: vermutl. im süddeutschen Raum
Entstehungszeit: Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Provenienz: Bei der in einer humanistischen Kursive von einer Hand verfassten Papierhandschrift handelt es sich in weiten Teilen um die Abschrift des Druckwerkes, das 1556 in Augsburg erschien; in ihm legte der böhmische Astronom und Mathematiker Cyprian von Leowitz (wohl 1514-1574) die Sonnen- und Mondfinsternisse von 1554 bis 1606 dar. Der Schreiber der Handschrift ist unbekannt, die 55 durchgehend kolorierten, großen Federzeichnungen bestechen durch eine ausgeprägt filigrane Chromatik. Die lateinische Handschrift stammt aus dem Besitz des bayerischen Staatskanzlers und über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten Mathematikers Johann Georg Herwarth von Hohenburg (1553-1622), dessen herausragende Sammlung 1656 an das Jesuitenkolleg in Ingolstadt ging. Nach dessen Auflösung 1773 kam die Handschrift an die UB Ingolstadt.
[PDF, 247MB]

Cim. 107 (= 2 Math. 499)
<Peckham>, Johannes
Perspectiva communis.
Entstehungsort: 1) unbekannt; 3) Venedig: Sessa
Entstehungszeit: 1) um 1510; 3) 1504
Provenienz: Die zwei Frühdrucke zur Geometrie wurden im 19. Jahrhundert in einem Band vereint. Der Druck von 1504 stammt aus dem Vorbesitz des Benediktinerklosters Oberalteich, aus dessen Bibliothek gut 1.400 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die Universitätsbibliothek Landshut gelangten. Die Herkunft des um 1510 entstandenen Druckes ist unbekannt.
[PDF, 95MB]

Cim. 107#2 (= 2 Math. 499#2)
[Waldseemüller, Martin (Ringmann, Matthias)]
[Globensegmente].
Entstehungsort: vermutl. im elsäßischen Raum
Entstehungszeit: nach 1507
Provenienz: Über die Herkunft der Globussegmentkarte der Universitätsbibliothek München gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Sie wurde mit zwei Frühdrucken zur Geometrie im 19. Jahrhundert in einem Band vereint. Die Bedeutung der Waldseemüller’schen Karte erkannten die Münchner Bibliothekare damals nicht, und der Band überstand unbeschadet die Auslagerung während des Zweiten Weltkriegs. In einer Luftschutzkiste mit der Nummer 340 gelangte das Werk im November 1942 zunächst nach Burghausen und im Februar 1944 nach Niederviehbach; es kehrte im September 1955 an die Bibliothek zurück und wurde eine Zeitlang im Nordostspeicher der LMU zwischengelagert. Ein Druck des Sammelbandes stammt aus dem Vorbesitz des Benediktinerklosters Oberalteich, aus dessen Bibliothek gut 1.400 Bände im Zuge der Säkularisation 1803 in die Universitätsbibliothek Landshut gelangten. Die Karte könnte aber auch im Zusammenhang mit einem anderen herausragenden Schmuckstück der Universitätsbibliothek München stehen, nämlich der Cosmographiae Introductio von Martin Waldseemüller (Cim. 74). Dieser Frühdruck stammt aus dem Besitz des Schweizer Humanisten und Universalgelehrten Heinrich Loriti Glareanus (1488-1563). Glareans Bibliothek erwarb der spätere Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) während seiner Freiburger Studienzeit; er vermachte seine über 6.000 Bände zählende Bibliothek als Stiftung 1573 der Universitätsbibliothek Ingolstadt.
[PDF, 2MB]

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